Philippe Herreweghe: Biographie
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Philippe Herreweghe

* 02.05.1947 in Gent

Der aus dem belgischen Gent stammende Philippe Herreweghe zählt zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit und gehört zu den wichtigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. Als Mitinitiator der Originalklang-Bewegung hat er mehr als 100 CDs eingespielt. 1970 gründete er das Collegium Vocale Gent, das er seitdem leitet. Nachdem er sich zu Beginn seiner Karriere zunächst intensiv mit den Epochen der Renaissance und des Barock auseinandergesetzt hatte, erweiterte er seinen Ansatz ab den 1990er Jahren auch auf das romantische und vorromantische Repertoire. Zur Interpretation des romantischen und vorromantischen Repertoires auf Originalinstrumenten rief 1991 er das Orchestre des Champs-Élysées ins Leben. Er ist ein sehr gefragter Gastdirigent bei Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester oder dem Mahler Chamber Orchestra. Zu seinem 70. Geburtstag am 2. Mai 2017 herzlichen Glückwunsch!

Biographie Diskographie [9]

Biographie

1947
am 2. Mai geboren in Gent, Besuch des dortigen Jesuitenkollegs, Mitglied im Schulchores, ab 1961 Repititor des Schulchores, anschließend Medizinstudium und gleichzeitig Musikstudium am Konservatorium (Fächer: Cembalo, Orgel und Chorleitung)
1971
Gründung und Leitung des Collegium Vocale
1977
Gründung und Leitung des Vokalensembles La Chapelle Royale in Paris und des Orchestre de la Chapelle Royale, im gleichen Jahr zusätzlich Übernahme der Leitung des Philharmonisches Chores von Lüttich, mit dem Herreweghe viele Werke zeitgenössischer Komponisten aufführt, während der Arbeitsschwerpunkt bei den beiden anderen Ensembles bei der Alten Musik liegt.
1982
Künstlerischer Leiter des Festivals des Institut de Musicque Ancienne de Saintes
1993
Ernennung mit dem Collegium Vocale zum kulturellen Botschafter von Flandern

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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Referenz-Aufnahmen

aus dem Themenbereich
Junge Streichquartette

hänssler CLASSIC 1 CD 98.587
VMS 1 CD VMS 208
Felix Weingartner<br />String Quartets Vol. 1
Felix Weingartner<br />String Quartets Vol. 2
Avi-music 1 CD 8553216

Neue CD-Veröffentlichungen

Richard Heuberger
A Lute by Sictus Rauwolf
Visions
Christoph Graupner

CD der Woche

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

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Aus dunkler Tiefe steigen schwärzeste Bass-Töne auf, formen eine Tonskala und vereinigen sich mit einer weiteren Stimme zur strengen Fuge. Die ewige ...

Heute im Label-Fokus

Ambiente

Mischa Meyer, Violoncello
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Naji Hakim<br />Orgelwerke / Organ Works
Anton Heiller

→ Infos und Highlights

Thema Klavier Solo

DG 2 CD 00289 479 2784
hänssler CLASSIC 1 CD 98.013
Prelude & Fugue<br />Bernd Glemser plays Bach and Shostakovich
Tacet 1 CD 53
Bridge 1 CD 9116
Beethoven

 

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