Thomas Hampson: Biographie
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Thomas Hampson

Bariton

* 28.06.1955 in Elkhart (Indiana)

Der amerikanische Bariton Thomas Hampson wurde am 28. Juni 2015 60 Jahre alt. Geboren in Elkhart, Indiana, studierte er zunächst Internationales Recht und bevor er sich der Gesangsausbildung zuwandte. Seine Lehrerin Marietta Coyle, eine Schülerin der berühmten Lotte Lehmann, weckte in ihm das Interesse am französischen und deutschen Lied, ein Genre, mit dem er sich bis heute intensiv auseinander setzt und sein Wissen in Meisterklassen an die junge Sängergeneration weiter gibt. Engagements führten ihn ab den 1980er Jahren an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, es folgten Engagemengts an die Wiener Staatsoper, die Oper Zürich, die Bayerischen Staatsoper sowie an die großen amerikanischen Bühnen. Sein Repertoire reicht von Mozart bis Verdi, von Puccini bis Stauss und umfasst auch ausgewählte zeitgenössische Werke, so etwa die Cerha-Oper Der Riese vom Steinfeld, die 2002 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt wurde oder The Heart Of A Soldier, das 2011 seine Uraufführung an der San Francisco Opera erlebte, beide Werke mit Thomas Hampson in der Hauptrolle. erfuhr.

Biographie Diskographie [23]

Biographie

1955
geboren am 28. Juni 1955 in Elkhart/Indiana. Zu Beginn seines Jurastudiums begegnete er der katholischen Nonne Sister Marietta Coyle, einer renommierten Gesangslehrerin und Schülerin von Lotte Lehmann. Sie weckte seine Begeisterung für den Liedgesang und lenkte sein Interesse auf das französische und deutsche Lied. Zunächst Studium des Internationalen Rechts und Musik an der University of Southern California in Los Angeles;
1978-79
Gesangsunterricht an der Music Academy of the West bei Gwendolyn Kolowsky und Martial Singher, ab 1980 Unterricht bei Horst Günther, der bis heute Hampsons gesanglicher Mentor geblieben ist
1980
Erfolgreiche Teilnahme an mehreren Gesangswettbewerben. In San Francisco hört ihn Elisabeth Schwarzkopf, die ihn zu weiteren Studien einlädt; Engagement an der Deutschen Oper am Rhein
1981
Rollendebüt als Marcello in La Bohème. Im gleichen Jahr Gewinner der Met National Auditions in New York
1981-84
Engagement in Düsseldorf, Rollendebüts als Barbiere, Silvio, Heerrufer
1983
Plattendebüt mit Bach-Kantaten unter Harnoncourt
1984
Lied-Recital-Debüt in der Londoner Wigmore Hall, im selben Jahr Mitglied der Zürcher Oper
1987
Am 12.3. Debüt an der Wiener Staatsoper als Guglielmo in Mozarts "Così fan tutte" undim gleichen Jahr an der Met (Figaro-Graf).
1988
Debüt bei den Salzburger Festspielen (Figaro-Graf)
1989
Debüt an der Deutschen Oper Berlin, am 30.5. Titelrolle in Rossinis "Il Barbiere di Siviglia" an der Bayerischen Staatsoper München unter der Leitung und Giuseppe Patané, der während der Vortellung einen Herzinfarkt erleidet und an den Folgen am 01.06.1989 stirbt.
1990
Debüt in San Francisco
1992
Debüts beim Maggio Musicale Fiorentino und in der Carnegie Hall
1993
Debüt in Covent Garden, London. Seitdem ständige Gastauftritte an den Operhäusern in aller Welt, daneben regelmäßige Lied-Recitals
1999
Dr. Faustus von Busoni bei den Salzburger Festspielen.
2001/2002
Titelpartie in Tschakowskiy "Eugen Onegin" an der Met und in Berlin, Macbeth in Zürich, Amforts an der Londoner Covent Garden Opera.
2002
Im Oktober Rollendebüt als in Verdis "Simone Boccanegra" (Titelpartie) und als Mandryka in R. Strauss "Arabella" im April in Paris. UA von F. Cerhas "Der Riese vom Steinfeld" an der Wiener Staatsoper im Juni 2002, Titelpartie in Mozarts "Don Giovanni" unter der Leitung von Nikolaus Harnocourt bei den Salzburger Festspielen (Regie: Martin Kusej). Daneben dort auch Liederabende, Hugo-Wolf-Marathon etc.
2003
Wiederaufnahme von "Don Giovanni" (Titelpartie) bei den Salzburger Festispielen.
2005
Meisterkurs Lied an der Hochschule für Musik Köln. Vater Germont in der Neuinszenierung von La Traviata von Willy Decker bei den Salzburger Festspielen mit Anna Netrebko und Rolando Villazon. Die Premiere ist 8-fach überbucht, der Publicity-Rummel gewaltig. Es ist die Premiere mit dem größten Presse-Echo der Festspiele. Benefizkonzert für die Opfer der Tsunami-Katastrophe.
2007
Einladung zum Festival "Heidelberger Frühling".
2011
UA von "The Heart of a Soldier" an der San Francsico Opera.
2013
Einladung zum Festival "Heidelberger Frühling". Einladung zum Klassik-Open-Air "Klassik am Odeonsplatz". Ernennung zum Honorarprofessor der Universität Heidelberg. Vater Germont in Verdis La Traviata zum Jahresende an der Bayerischen Staatsoper.
2014
Giorgio Germont in Verdis La traviata in München unter der Leitung von Dan Ettinger. Titelpartie in Wozzeck an der New Yorker Met (Leitung: James Levine). Im April Mandryka in Arabella bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Christian Thielemann. Im September an der Bayerischen Staatsoper Scarpia in Puccinis Tosca (Leitung: Asher Fisch).
2015
Im März Arienabend in der Münchner Philharmonie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, im Mai, Juni Le Roi Arthus (Titelpatie) an der Pariser Oper unter der Leitung von Philippe Jordan. Im Juni Konzert auf dem Münchner Königsplatz mit Anna Netrebko und Jonas Kaufmann. Im September Verdis Luisa Miller (Miller) an der San Francisco Opera.
2016
UA von Miroslav Srnkas South Pole an der Bayerischen Staatsoper in der Rolle des Amundsen und mit Rolando Villazón als Robert Scott. Liederabend bei den Salzburger Festspielen.
2017
Im Januar South Pole (Roald Mnundsen) an der Bayerishen Staatsoper, im Februar bis April Giorgio Germont in Verdis La traviata an der New Yorker Met. Liederabend bei den Münchner Opernfestspielen.

Rollen und Besetzungen:

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