Natalia Gutman: Biographie
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Natalia Gutman

* 14.11.1942 in Moskau

Natalia Gutman, am 14. Juni 1942 in Kazan geboren und in Moskau aufgewachsen, gab als Neunjährige ihr erstes Konzert. Ab 1964 studierte sie bei Mstislav Rostropovitch am Moskauer Konservatorium. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. beim Tschaikowsky Wettbewerb (1962). Mit dem ersten Preis beim ARD Wettbewerb in München 1967 begann ihre Weltkarriere. Seitdem musiziert Natalia Gutman mit zahlreichen international renommierten Orchestern, Dirigenten und Musikern. Ihr Repertoire umfasst heute fast die gesamte Konzertliteratur für Violoncello und Orchester. Sie hat zahlreiche Werke uraufgeführt; Alfred Schnittke hat ihr beispielsweise eine Sonate und sein erstes Cellokonzert gewidmet. Neben ihrer ausgedehnten Konzerttätigkeit gilt Natalia Gutmans besonderes Interesse dem musikalischen Nachwuchs. Von 1991 bis 2004 hatte sie eine Professur an der Musikhochschule Stuttgart inne; sie unterrichtet am Moskauer Konservatorium, in Wien und Fiesole sowie in zahlreichen Meisterklassen. In Berlin initiierte Natalia Gutman gemeinsam mit Claudio Abbado von 1992 bis 2002 die Kammermusikreihe „Berliner Begegnungen“, die jungen Musikern Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen der Berliner Festwochen schuf. 2005 wurde der Künstlerin das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Das Internationale Oleg Kagan Musikfest Kreuth – Tegernseer Tal gründete sie 1990 gemeinsam mit ihrem Mann, dem russischen Geiger Oleg Kagan. Nach dessen frühem Tod wurde es ihm zu Ehren benannt.

Biographie Diskographie [3]

Biographie

14.6.1942
Die russische Cellistin wurde in Kazan geboren und wuchs in Moskau auf. Sie erhielt ab dem fünften Lebensjahr Cellounterricht und gab im Alter von 9 Jahren ihr erstes Konzert.
1962
Ausbildung am Moskauer Konservatorium, u.a. bei Mstislaw Rostropowitsch. Preisträgerin beim Tschaikowsky Wettbewerb Moskau.
1967
Erster Preis beim ARD Wettbewerb München. Der Beginn ihrer internationalen Karriere.
1969
Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit dem Geiger Oleg Kagan, ihrem späteren Mann.
1990
Gründung des Musikfestivals von Kreuth in Tegernseer Tal.
1991-2004
Professur an der Musikhochschule Stuttgart.
1995
Am 15. Juli stirbt Oleg Kagan an einem Krebsleiden. Das Festival in Kreuth trägt seitdem seinen Namen und der Akzent liegt auf der Förderung junger Musiker.
2005
Bundesverdienstkreuz für Natalia Gutman.
2012
Der mit 10.000,. Euro dotierte Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) e.V. geht an Natalia Gutman. Die Preisverleihung findet im Rahmen der VDKD-Jahrestagung am 13. September in Stuttgart statt. Das Preisgeld geht an die Oleg Kagan Stiftung. Am 14. Nov. wird die Cellistin 70 Jahre alt.

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