Edita Gruberova: Biographie
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Edita Gruberova

slowak. Sängerin (Sopran)

* 23.12.1946 in Bratislawa

Am 23. Dezember 2016 feiert die slowakische Sopranistin Edita Gruberova ihren 70. Geburtstag. Sie debütierte 1968 als Rosina (Il Barbiere di Siviglia) in ihrer Heimatstadt und setzte ihre Studien in Wien bei Ruthild Boesch fort. Seit 1972 gehörte sie zum Ensemble der Wiener Staatsoper, wo sie zunächst nur kleine und kleinste Rollen sang, bevor sie als Königin der Nacht (Zauberflöte) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) beachtliche Erfolge errang. Es folgten Partien wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serai), Donna Anna (Don Giovanni), Lucia (Lucia di Lammermoore), Violetta (La traviata) und Gida (Rigoletto) mit denen sie international gefiert wurde. Anfang der neunziger Jahre erfolgte die Hinwendung zum Belcanto mit Pariten wie Bellinis Beatrice di Tenda, La Straniera, I Puritani (Elvira) und schließlich Norma, sowie u.a. Donizettis Anna Bolena, Lucrezia Borgia und Elisabetta (Roberto Devereux). Die Königin des Belcanto ist nach wie vor auf der Bühne zu erleben, sie singt an der Bayerischen Staatsoper,der Deutschen Oper Berlin, dem Festispielhaus Baden-Baden und der Wiener Staatsoper. Man kann dieser Ausnahmekünstlerin nur weiterhin Glück und vor allem gute Gesundheit wünschen!

Biographie Diskographie [19]

Biographie

1946
Geb. am 23.12. im slowakischen Bratislawa
1968
Am 19. Februar Debüt am Nationaltheater Bratislawa als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla".
1970
Debüt an der Wiener Staatsoper als Königin der Nacht in Mozarts "Zauberflöte"
1972
Gastspiele an allen großen Häusern der Welt: La Scala, Metropolitan Opera, Bregenz, Glyndebourne, München, London
1974
Debüt bei den Salzburger Festspielen als Königin der Nacht
1976
Internationaler Durchbruch nach der Premiere von Strauss' „Ariadne auf Naxos"
1988
Lucia in Covent Garden
1989
La Traviata in einer Neuproduktion Zeffirellis in New York
1991
Donna Anna in Salzburg; Österreichische Kammersängerin, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper
2003
Eine besondere Ehre wurde Edita Gruberova zuteil, als sie im Juni 2003 als Lucia di Lammermoor an der Wiener Staatsoper gastiert. Aus Anlaß ihres 25jährigen Rollenjubiläums als Lucia und ihres 33jährigen Wirkens am Haus, hat ihr die Intendanz eine kleine Ausstellung gewidmet, anhand derer man die wichtigsten Partien und Inszenierungen, in denen Edita Gruberova an der Staatsoper zu erleben war, nachvollziehen kann. Ihr Debüt an diesem Haus gab sie am 7. Februar 1970 als Königin der Nacht, noch weitere 45 verschiedene Partien sollten folgen. Intendant Ioan Hollender hob hervor, daß es eine absolute Ausnahme in der Opernngschichte sei, daß eine Sängerin 25 Jahre lang Donizettis Lucia gesungen habe, und insbesondere auf dem außergewöhnlichen Niveau von Edita Gruberova. Rollendebüt als Norma in Japan.
2004
Im April erstmals in Europa Bellinis Norma in Baden-Baden. Japan-Gastspiel mit der Wiener Staatsoper im Oktober 2004. Konzertante Aufführung von Bellinis Beatrice di Tenda mit dem Münchner Rundfunkorchester. Die Vorstellung, geleitet von Friedrich Haider, ist seit langem ausverkauft. Im Zusammenhang mit ihrem Auftritt beim Münchner Rundfunkorchester hat sich die Sängerin im "Münchner Merkur" auch zu der Diskussion um die Auflösung des Orchesters geäußert: "Ich kenne das Orchester von vielen gemeinsamen Projekten, die Musiker spielen hervorragend, gehen wunderbauf auf die Sänger ein... das kommt bei vielen anderen Orchestern nicht vor. Außerdem hat das Rundfunkorchester ein großes Publikum: So etwas kann man doch nicht einfach wegschmeißen... Ich bin bereit, in erster Linie derer zu marschieren, die für einen Erhalt kämpfen."
2005
Bellinis Norma (konzertant) an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Marcello Viotti. Am 13., 17. und 22. März 2005 Elvira in der konzertanten Opernaufführung von I Puritani von Vincenzo Bellini an der Dresdner Semperoper. Im April konzertante Aufführung von Bellinis Beatrice di Tenda an der Hamburgischen Staatsoper unter der Leitung von Friedrich Haider. Am 1. April Eröffnungskonzert beim Festival Heidelberger Frühling. Im Mai an der Bayerischen Staatsoper Donizettis Elisabetta in Robeto Devereux unter der musikalischen Leitung von Friedrich Haider.
2006
Am 21.1.2006 Premiere der Neuinszenierung von BellinisNorma an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung, Bühne und Kostüme von Jürgen Rose, musikalische Leitung Friedrich Haider.
2007
"Norma" an der Hamburgischen Staatsoper unter der Leitung von Stefan Anton Reck (29.05. und 05., 10. und 15.06.07).
2008
Japan-Gastspiel mit der Wiener Staatsoper. Konzertante Aufführung von Donizettis "Roberto Devereux". Bellinis "Norma" mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin in der Berliner Philharmonie, Leitung Andriy Yurkevitch.
2009
Am 23. Mai Premiere von Donizettis "Lucrezia Borgia" (Titelpartie) an der Bayerischen Staatsoper in der Inszenierung von Christof Loy, musikalische Leitung Bertrand de Billy. An der Wiener Staatsoper sang sie am 6. Dez. zum 100. Mal die Zerbinetta in "Ariadne auf Naxos von Richard Strauss und legte diese Paritie damit zurück.
2011
Im März und April vier Aufführungen von "Lucrezia Borgia" an der Bayerischen Staatsoper, sowie drei Vorstellungen von Bellinis "Norma" im April. Bei den Münchner Opernfestspielen sang Edita Gruberova nochmals an zwei Abenden im Juli "Lucrezia Borgia".
2012
Zwei konzertante Vorstellungen im Januar von Bellinis "Norma" an der Oper Köln. Im Februar gibt Edita Gruberova bekannt, dass sie bei den Münchner Opernfestspielen 2014 zum letzten Mal in Donizettis "Lucrezia Borgia" auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper singen wird. Man habe ihr keine weiteren Rollen mehr angeboten, Bellinis "La Straniera" wird daher voraussichtlich in Zürich und Wien aufgeführt (Regie: Christoph Loy). Im März Arien-Recital (Saint-Saëns, Gounod, Meyerbeer, Donizetti, Bellini) mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Andriy Yurkevich in München. Am 7. und 16. Juli im Münchner Gasteig konzertante Aufführung von Bellinis "La Straniera" mit Rollendebüt als Alaide. I
2013
Verleihung der "Meistersinger-Medaille" nach einer Vorstellung von Donizettis "Lucrezia Borgia" an der Bayerische Staatsoper. Herbert von Karajan Musikpreis 2013 am 29. November 2013 im Festspielhaus Baden-Baden. Der mit 50.000 Euro dotierte und für die musikalische Nachwuchsarbeit zweckgebundene Preis wird ihr im Rahmen eines festlichen Konzertabends verliehen.
2014
Umjubeltes Arien-Konzert mit Mozart-Arien im Münchner Prinzregententheater im Januar. Ende Juni, erste Juli-Hälfte Elisabetta in Donizettis Roberto Devereux an der Oper Zürich mit Pavol Breslik in der Titelpartie. Ende Juli zwei Vorstellungen von Lucrezia Borgia an der Bayerischen Staatsoper. Teilnahme an einem Japan-Gastspiel der Bayerischen Staatsoper 2017 ist in Planung. Am 9., 13. und 17. 10. drei Vorstellungen von Donizettis Roberto Devereux (Elisabetta) an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Andriy Yurkevych.
2015
Galakonzert am 7. Febr. 2015 an der Wiener Staatsoper zum 45jährigen Bühnenjubiläum am Haus. Seit diesem Tag ist sie dem Haus eng verbunden, gehörte jahrelang dem Ensemble an und war in rund 50 Partien an nahezu 700 Abenden zu erleben.
2016
Im Juni Gesangs-Meisterkurs beim Richard-Strauss-Festival Garmisch, Auszeichnung mit der Richard-Strauss Plakette, Künstlergespräch mit Intendantin Brigitte Fassbaender beim Richard-Strauss Festival.
2017
Im November Konzert an der Deutschen Oper Berlin zum 50-jährigen Bühnenjubiläum.

Rollen und Besetzungen:

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