Hélène Grimaud: Biographie
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Biographien insgesamt: 1119

Hélène Grimaud

* 07.11.1969 in Aix-en-Provence

Biographie Diskographie [4] Texte [1]

Biographie

1969
Geboren in Aix-en-Provence
1977
Erster Klavierunterricht in ihrer Heimatstadt, Studium bei Pierre Barbizet am Konservatorium in Marseille
1981
Hélène Grimaud besteht als Beste die Aufnahmeprüfung am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, wo sie bei Jaques Rouvier studiert
1985
Abschluß des Studiums mit einem Ersten Preis für ihre Interpretation von Rachmaninoffs Etudes-Tableaux op. 33, Meisterkurse bei György Sandor und Leon Fleisher; erste CD bei Denon mit Werken von Rachmaninoff, für die sie den Grand Prix der Académie du Disque erhält
1986
Einladung zu den Festspielen von Aix-en-Provence;
1987
Einladung zu den MIDEM-Konzerten in Cannes und zum Klavierfestival von La Roque d'Antheron, erstes Recital in Tokio, Begegnung mit Daniel Barenboim
1988
Konzert mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim; weltweit Solorecitals und Konzerte mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten, Kammermusik u.a. mit Martha Argerich, Gidon Kremer, Shlomo Mintz, Gil Shaham und dem Hagen Quartett
1995
Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado
1999
Exklusivvertrag mit Teldec
2002
Wechsel mit einem Exklusiv-Vertrag zur Deutschen Grammophon. Im gleichen Jahr Auszeichnung in Frankreich zum "Officier dans l'ordre des Arts et des Lettre".
2004
VÖ der CD "Credo" mit Werken von A. Pärt, J. Corigliano und Beethoven bei Deutsche Grammophon. Auszeichnung bei den französischen "Victoires de la musique" mit dem "Victoire d'Honneur".
2006
VÖ einer CD mit Werken von Brahms, Robert und Clara Schumann bei Deutsche Grammophon. Übersiedelung in die Schweiz.
2007
Veröffentlichung ihres zweiten Buches mit dem Originaltitel "Leçons particuliéres" (auf deutsch: Lektionen des Lebens). Ihr erstes Buch, die Autobiographie "Variations sauvages" (dt. "Wolfssonate") war wochenlang auf der Bestsellerliste. VÖ des fünften Klavierkonzerts von Beethoven mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei der Deutschen Grammophon. Tournee mit diesem Orchester unter der Leitung von Fabio Luisi und dem fünften Klavierkonzert von Beethoven im September durch Deutschland, Italien und Polen.
2008
Im November und Anfang Dezember große Deutschland Tournee mit Konzerten in 12 Städten.
2009
Beim Konzert in Prag mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi sagt die Künstlerin kurzfristig ihre Teilnahme ab. Ein "völlig unspielbarer" Flügel, den die Veranstalter jedoch nicht auszutauschen bereit waren, ist der Grund für den Eklat.
2010
Aus gesundheitlichen Gründen muss die Pianistin zahlreiche Konzerte in der laufenden Saison absagen, so auch das Konzert zu Saisoneröffnung im Konzerthaus Dortmund.
2013
Eröffnungskonzert und weitere Konzerte beim Menuhin Festival Gstaad.
2014
Konzert mit der Tschechischen Philharmonie unter Jiri Belolavek in der Berliner Philharmonie (Brahms). Im März Brahms-Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll mit dem City of Brimingham Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons in der Alten Oper Frankfurt. Im Juni spielt sie das erste Klavierkonzert von Brahms mit der NDR Radiophilharmonie unter Eivind Gullberg (an Stelle des erkrankten Klarinettisten Martin Fröst). Ende September und im Oktober Konzertabsagen wegen einer Fingerverletzung.
2015
Konzert beim Klavier Festival Ruhr und Auszeichnung mit dem Preis des Festivals 2015.

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Konzert von Michala Petri mit UA von Zahnhausens "Recordare"

Preisträgerkonzert mit Michala Petri und UA von Markus Zahnhausens "Recordare" in Aalborg

Der bessere "Opus-Klassik" – früher"Echo-Klassik" – wird als „P2 Prisen“ vom Klassikkanal P2 des Dänischen Radios vergeben. Man wirkt dort der Häppchenkultur dadurch entgegen, dass dem „Künstler des Jahres“ ein halbes Konzertabend zur Verfügung steht. Als „Künstlerin des Jahres 2019“ wurde Michala Petri – sowohl aus Anlass ihres 50. Podiumsjubiläums als auch als Hommage zu ihrem 60. Geburstag – am 14.2.2019 ausgezeichnet.

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