Nicolai Ghiaurov: Biographie
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Nicolai Ghiaurov

bulgar. Opernsänger (Bass)

* 13.09.1929 in Welingrad
† 02.06.2004 in Modena

Am 2. Juni 2004 starb der gefeierte bulgarische Bass Nicolai Ghiaurov in Modena, wo er seit 1978 mit seiner Ehefrau Mirella Freni lebte. Seit 1959 trat er regelmäßig an der Mailänder Scala auf und war ein brillanter Boris Godunow in Modest Mussorgskys gleichnamiger Oper. Daneben gehörten der Don Giovanni (Titelpartie), Mephisto (in Gounods Faust und Philipp II. in Verdis Don Carlo) zu seinen Glanzpartien, mit denen er auch an der Wiener Staatsoper, der Covent Garden Opera in London und an der New Yorker Met erfolgreich war. Unter Herbert von Karajan sang er in den sechziger Jahren den Boris mit großem Erfolg bei den Salzburger Festspielen. Sein künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

13.9.1929
geboren in Welingrad (Bulgarien). Der begabte junge Mann, der schon als Kind im Kinderchor gesungen hatte, erhielt ein Stipendium und studierte an der Musikakademie in Sofia und am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau.
1955
Bühnendebüt als Don Basilio in Rossinis Barbiere di Siviglia in Sofia.
1957
Wien-Debüt als Ramphis in Verdis Aida.
1958
Gastspiel am Bolschoi-Theater als Pimen und Mephisto im gleichen Jahr erstes Engagement nach Italien.
1959
Scala-Debüt als in Boris Godunow, seine spätere Paraderolle, wobei er zunächst den Warlaam singt.
1965
Debüt bei den Salzburger Festspielen als Boris Godunow unter der Leitung von Herbert von Karajan, was seinen endgültigen Durchbruch in der Opernwelt bedeutete.
1985
Ghiaurov erhält die österreichische Staatsbürgerschaft.
1987
Ramphis in Verdis Aida anlässlich der Eröffnung des Opernhauses in Houston.
1989
1989 wurde er zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt.
1997
1997 noch feierte er als Don Basilio sein 40-jähriges Bühnenjubiläum an der Wiener Staatsoper.
2002
Letzter Auftritt in München in Debussys Péléas et Melisande in einer konzertanten Aufführung des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Marcello Viotti.
2004
Nikalai Ghiaurov stirbt in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2004 in Modena im Alter von 74 Jahren.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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