Angela Gheorghiu: Biographie
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Angela Gheorghiu

* 07.09.1965 in Adjud

Am 7. September 2015 feierte die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu ihren 50. Geburtstag. Sie debütierte in Bukarest als Mimi in Puccinis La Bohème und sang ab 1992 am Royal Opera House Covent Garden in London. Der internationale Durchbruch erfolgte 1993, als sie unter der Leitung von Sir Georg Solti die Titelpartie in Verdis La Traviata sang und sie anschließend auch auf CD einspielte. Verdi und Puccini-Partien sind nach wie vor ihre Domänie, bis vor wenigen Jahren trat sie dabei oft zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Roberto Alagna auf. London, die New Yorker Met und auch die Wiener Staatsoper sind die Bühnen, an denen sie regelmäßig zu erleben ist.

Biographie Diskographie [6]

Biographie

7.9.1965
geboren in Adjud (Rumänien). Ihre Kindheit verbrachte die Sängerin in der moldawisch-rumänischen Provinz. Mit ihrer Schwester Elena imitierte sie gerne Opernsängerinnen, die sie im Radio hörte. Deshalb erhielt sie ab ihrem 14. Lebensjahr Unterricht im George Enescu Lyzeum in Bukarest, später besuchte sie die Bukarester Musikakademie.
1988
Debüt als Mimi in La Bohème.
1990
Preisträgerin beim Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Im gleichen Jahr Vorsingen an der Londoner Covent Garden Opera. Peter Katona, der künstlerische Direktor, bietet ihr die Rolle der Mimi in Covent Garden an. Sie entscheidet sich aber aus Vorsicht zunächst für die Zerlina in Mozarts Don Giovann.
1992
Mimi an der Londoner Covent Garden Opera, im gleichen Jahr Debüt in Wien und Hamburg als Adina (L'elisir d'amore).
1993
Debüt als Mimi (La Bohème) an der New Yorker Met.
1994
Internatinaler Durchbruch mit der Premiere von La Traviata an der Londoner Covent Garden Opera unter der Leitung von Georg Solti (Inszenierung: Richard Eyre). Für Decca nimmt Solti diese Traviata mit Gheorghiu anschließend auch auf CD auf.
1996
Hochzeit mit dem Tenor Roberto Alagna, von da ab ihrem bevorzugten Bühnenpartner.
1997
Titelpartie in Verdis La Traviata in der Inszenierung von Jonathan Miller an der Pariser Opéra de la Bastille.
1998
Angela Gheorghiu und Robert Alagna unterzeichnen im Januar einen Exklusivvertrag bei EMI. Im April 1998 erscheint Gounods Romeo et Juliette bei EMI sowie eine CD mit Verdi-Opernduetten.
1999
Mit Robeto Alagna an der Lyric Opera Chicago Donizettis L'elisir d'amore. Ebenfalls mit Roberto Alagna im März 1999 in Gounods Romé et Juliette an der Met New York.
2000
Puccinis Tosca wird mit dem Ehepaar Gheorghiu/Alagna verfilmt. Der Soundtrack erscheint im November 2001 auf CD. Im Februar und März steht das Ehepaar wiederum in Gounods Romeo et Juliette auf der Opernbühne des Londoner Covent Garden Opera House. Im Oktober gastieren sie in Puccinis Turandot an der New Yorker Met.
2001
Im Januar Verdi-Requiem mit Roberto Alagna und den Berliner Philharmonikern in Berlin. Die CD erscheint im August 2001.
2002
Im Juli Veröffentlichung von Verdis Il trovatore bei EMI mit Antonio Pappano am Pult. Im Mai La Rondine an der Londoner Covent Garden Opera. Am 1. Juni Konzertauftritt im Buckingham Palace aus Anlaß des 50jährigen Regierungsjubiläums der Queen. Im Sommer Engagements als Romeo et Juliette (Gounod) bei den Festspielen von Orange (Frankreich) und Salzburg, sowie an die Wiener Staatsoper.
2003
Auftritt in I Pagliacci in Palm Beach im Januar. Im März Engagement in Gounods Faust an der Met, New York. Im Juli wiederum I Pagliacci an der Londoner Covent Garden Opera.
2006
Im Januar La Traviata an der New Yorker MET. Bühnendebüt mit Puccinis Tosca an der Royal Opera Covent Garden London.
2007
Verdis Simone Boccanegra und La Traviata an der MET, im November Puccinis La Bohème an der Wiener Staatsoper. UA von Marius et Fanny des rumänischen Komponisten Vladimir Cosma in Marseille.
2009
La Rondine mit Roberto Alagna an der New Yorker MET, CD-VÖ mit Puccinis Madama Butterfly bei EMI; im Juni von drei geplanten Vorstellungen von Verdis La Traviata am Münchner Nationaltheater singt sie nur eine (Partner: Jonas Kaufmann) und sagt die beiden anderen wegen Indisponiertheit ab.
2012
Im November Unterbrechung einer Tosca-Vorstellung nach dem Ersten Akt. Die Sopranistin muss wegen einer Darm-Infektion ins Krankenhaus. Nach einer 20-minütigen Unterbrechung übernimmt Melody Moor als Zweitbesetzung die Partie und gibt damit ihr erfolgreichen Rollendebüt als Tosca.
2013
Im November Recital-Tour durch mehrere Städte (München, Wien u.a.) mit Tenor Charles Castronovo. Im Dezember Mimi in Puccinis La Bohème mit Vittorio Grigolo an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Philippe Auguin.
2014
Ende Februar musste das Festspielhaus Baden-Baden gemeinsam mit den Opernhäusern in London und Wien bekanntgeben, dass Anna Netrebko von ihrem Rollendebüt als Margueritze in Gounods Faust zurücktritt. Zunächst sollte Angela Gheorghiu die Partie übernehmen, die sie bereits auf vielen Bühnen gesungen hatte, trat jedoch ebenfalls von einem Engagement zurück, da sie nur in Produktionen singen wolle, die von Anfang an für sie konzipiert seien. Aufgeführt wird daher Puccinis Manon Lescaut mit Eva-Maria Westbroek in der Titelpartie.
2015
ab 5. März Vorstellungsserie von Massenets Werther an der Wiener Staatsoper mit Rollendebüt als Charlotte.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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