Brigitte Fassbaender: Biographie
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Brigitte Fassbaender

dt. Sängerin (Mezzospran)

* 03.07.1939 in Berlin

Am 3. Juli 2014 feierte die Mezzosopranistin, Regisseurin und Intendantin Brigitte Fassbaender ihren 75. Geburtstag. Seit ihrem Bühnendebüt 1961 gehört sie zu den international renommierten Interpretinnen von Partien von Mozart bis Richard Strauss. In Rollen wie Cherubino, Sextus, Komponist, Brangäne, Eboli, Fricka und vor allem als Orlowsky in "Die Fledermaus" und als Octavian in "Der Rosenkavalier" hat sie auf den internationalen Opernbühnen große Erfolge gefeiert. 1971 gastierte sie als Octavian an der Covent Garden Opera London, 1974 an der New Yorker Met. Auch bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper war sie regelmäßiger Gast. Daneben hat sie sich ein großen Repertoire als Liedsängerin erarbeitet und gibt ihr Wissen bis heute in Meisterklassen an die junge Generation weiter. 1995 beendete Brigitte Fassbaender ihre Opernkarriere, ab1999 war sie Intendantin in Innsbruck. Seit 2009 leitet sie das Richard-Strauss-Festival in Garmisch. Durch ihre besondere persönliche Ausstrahlung, ihre Nähe zum Publikum sowie ihre Mitwirkung bei Veranstaltungen, etwa als Moderatorin oder Sprecherin, verleiht sie dem Festival eine ganz persönliche Note.

Biographie Diskographie [6]

Biographie

1939
geboren am 3.7.1939 in Berlin als Tochter des Baritons Willi Domgraf-Fassbaender und der Schauspielerin Sabine Peters. Erste Ausbildung bei ihrem Vater.
1959-1961
Gesangstudium am Nürnberger Konservatorium. 1961 Debüt als Niklaus (Les Contes d'Hoffmann) an der Bayerischen Staatsoper, ihrem "Stammhaus", an dem sie in den folgenden Jahren alle Partien ihres Fachs singt.
1971
Debüt an der Londoner Covent Garden Opera.
1972
Debüt an der Pariser Oper als Brangräne (Tristan und Isolde) und Octavian (Der Rosenkavalier).
1972-1978
Regelmäßige Auftritte bei den Salzburger Festspielen (u.a. Dorabella) sowie Liederabende.
1974
Met-Debüt in New York.
1975-1995
Internationale Laufbahn als Opern- , Konzert und Lied-Sängerin. Unvergleichlich ihre u.a. Darstellung als Orlofsky (Die Fledermaus) oder Oktavian (Der Rosenkaverlier) - - Patien mit denen sie weltweit gefeiert wurde. Über 300 Tonträger zeugen von der außergewöhnlichen Qualität und Bandbreite ihres Könnens. 1995 Beendigung der Gesangskarriere. Regiearbeiten im In- und Ausland.
1985
Auszeichnung mit dem "Fankfurter Musikpreis".
1988
Erstmals Regie des Rosenkavalier von R. Strauss.
1999-2012
Intendantin am Theater Innsbruck.
ab 2002
Leitung des "Eppaner Liedsommer" - einem Festival für den Liedgesang.
2008
Hexe in Engelbert Humperdincks Märchenoper "Dornröschen" unter der Leitung von Ulf Schirmer.
2009
Intendantin des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch.
2011
Ernennung zum Ritter der französischen Ehrenlegion, die höchste französische Auszeichnung für Leistungen auf kulturellem Gebiet.
2012
Jury-Mitglied beim 61. ARD-Musikwettbewerb im Fach Gesang.
2014
Im April Meisterkurs Gesang an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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