Helen Donath: Biographie
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Helen Donath

US-amer. Sängerin (Sopran)

* 10.07.1940 in Corpus Christi, Texas

Am 10. Juli 2015 feiert die amerikanische Sopranistin Helen Donath ihren 75. Geburtstag. Ihre musikalische Ausbildung begann früh in ihrer Heimat Texas und bereits als 18jährige debütierte sie mit einem Liederabend in New York. Anfang der 1960er Jahre war sie an der Kölner Oper engagiert und startete von dort aus ihre Karriere in Europa. Sie heiratete 1965 den Dirigenten Klaus Donath und wechselte 1967 an die Bayerische Staatsoper, 1970 an die Wiener Staatsoper. Gastengagements führten sie nach Paris, London, New York, Mailand, Tokio, Hamburg, Zürich und vor allem zu den Salzburger Festspielen, wo sie über 20 Jahre lang regelmäßig auftrat und zuletzt 2002 einen Liederabend gab. Ihr weit gespanntes Repertoire umfasst neben lyrischen und jugendlich-dramatischen Opernpartien auch Oratorien und Lieder. Im Verlauf ihrer aktiven Karriere hat sich mit allen führenden Dirigenten und Orchestern in Europa und den USA zusammengearbeitet, u.a. mit Herbert von Karajan, Leonard Bernstein, Georg Solit, Rafael Kubelik, Karl Richter, Colin Davis, Daniel Barenboim, Zubin Mehta und Riccardo Muti. Heute ist sie als Jurorin in Gesangswettbewerben tätig und gibt in Meisterklassen ihr Wissen an die kommende Sängergeneration weiter.

Biographie Diskographie [6]

Biographie

1940
geboren in Corpus Christi, Texas.
1950
Mitglied im Kirchenchor.
1958
New York-Debüt als Liedsängerin.
1961-1963
Mitglied des Opernstudios der Kölner Oper, dort Debüt als Rheintochter (Das Rheingold). Weitere Rollen dort Liù (Turandot), Julia in Romeo und Julia von Ernest Blacher und Micaela in Bizets Carmen.
1963-1968
Wechsel an die Oper von Hannover, dort Debüt als Pamina (Die Zauberflöte), eine ihrer Glanzpartien.
1966
Gastvertrag an die Bayerische Staatsoper, wo sie als Susanna (Figaros Hochzeit), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Rosenkavalier) große Erfolge feiert. Daneben etabliert sie sich als Konzert- und Liedsängerin und nimmt erste Schallplatten auf.
1967
Einladung durch Herbert von Karajan zu den Salzburger Festspielen. Dort singt sie 1967 und 1968 Pamina (Die Zauberflöte).
1970-1990
Mitglied der Wiener Staatsoper, dort regelmässige Auftritte u.a. Opern von Mozart, Weber, R. Strauss und Wagner. Daneben zahlreiche Auftritte als Konzert-, Oratorien- und Liedsängerin.
1973
Debüt an der Wiener Staatsoper als Pamina (Die Zauberflöte).
1991
Met-Debüt als Marzelline in Beethovens Fidelio, anschließend Pamina Die Zauberflöte. Zahlreiche Schallplatten für EMI, HMW, Decca, Philips und DG, die die ganze Bandbreite ihres Repetoires zeigen, darunter Aufnahmen von Operetten ebenso (Lehárs Friederike) wie Händel (Judas Maccabäus), Gluck (Der betrogene Kadi), Britten, (The Turn of the Screw), Mendelssohn (Elias), Haydn (La vera constanza) und Nicolai (Die lustigen Weiber von Windsor).
1996
Debüt als Marschallin (Der Rosenkavalier) in Washington.
2000
Debüt als Despina ("Così fan tutte") in Miami und als Desdemona ("Otello") in Schwerin.
2002
Liederabend bei den Salzburger Festspielen.
2003
Rollendebüt als Aithra in Die agyptische Helena von Richard Stauss an Aalto-Theater Essen. Inszenierung Gottfried Pilz, musikalische Leitung Stefan Soltesz.
2004
Despina (Cosi fan tutte) bei den Salzburger Festpielen in der Inszenierung von Ursel und Karl-Ernst Herrmann.
2005
Nach 15 Jahren Abwesenheit Auftritt an der Wiener Staatsoper als Despina (Così fan tutte) unter der Leitung von Julia Jones mit Soile Isokoski (Fiordiligi) und Angelika Kirchschlager (Dorabella) und den Herren Adrian Eröd (Gugielmo) und Michael Schade (Ferrando). Als Wiederaufnahme Despina bei den Salzburger Festpielen (Inszenierung von Ursel und Karl-Ernst Herrmann). Knusperhexe in Hänsel und Gretel an der Hamburgischen Staatsoper im Dezember 2005.
2008
Im Juni Meisterkurs Gesang bei der Jungen Musikerstiftung Bayreuth.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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Referenz-Aufnahmen

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Opern-Recitals

Diana Damrau<br />Arie di Bravura
Renée Fleming singt Arien von Bizet, Puccini, Cileà, Catalani u.a.
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