Régine Crespin: Biographie
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Régine Crespin

* 23.03.1927 in Marseille
† 05.07.2007 in Paris

Die französische Sopranistin Régine Crespin, die 2007 in Paris vertarb, wäre am 23.3.2017 90 Jahre alt geworden. Sie gilt als die bedeutendste französische Sängerin nach dem 2. Weltkrieg, deren Repertoire deutsche, italienische und französische Partien gleichermaßen umfasste. Ihr Debüt gab sie 1950 als Elsa im Lohengrin in Mulhouse und wurde bereits in den Jahren 1958 bis 1960 als Kundry und Sieglinde nach Bayreuth eingeladen. Eine weitere Erfolgspartie war ihre Marschallin im Rosenkavalier, die sie 1959 und 1960 bei den Festspielen in Glyndeboure, in Wien und Berlin sang und mit der sie 1962 an der Met debütierte. Unter der Leitung von Herbert von Karajan sang sie die Brünhilde bei den ersten Salzburger Osterfestspielen, später auch an der Met und war eine gefeierte Tosca und Elisabeth (Tannhäuser). Ihre Karriere beendete sie nach 40 Bühnenjahren im Alter von 63 Jahren 1990, zwei Jahre später auch ihre Lehrtätigkeit am Pariser Conservatoire und am Mannes College New York.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

23.3.1927
geboren in Marseille
ab 1933
Ab ihrem 16 Lebensjahr erhielt Régine Crespin Gesangsunterricht.  
1948
Nach dem Studium am Pariser Konservatorium feierte sie 1948 in Reims ihr Debüt in Massenets Oper „Werther“ in der Rolle der Charlotte. Danach folgten Auftritte in „Lohengrin“, „Tannhäuser“ und „Carmen“.
1958
Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Kundry in „Parzifal“.
1959
Marschallin ("Der Rosenkavalier) beim Opernfestival von Glyndebourne.
1960
Wiederum als Marschallin gibt sie ihr Debüt an der Londoner Covent Garden Opera.
1962
1962 kam sie an die Met und war dort 25 Jahre lang immer wieder zu hören ("Pénélopé von Fauré, Die Troyaner und Iphigenie auf Tauris).
1966-1967
Bei den Osterfestspielen in Salzburg singt sie mit großem Erfolg in Wagners "Walküre" unter der Leitung von Herbert von Karajan.
1971
Fachwechsel ins Mezzofach; jetzt singt sie Partien wie Santuzza (Cavalleria rusticana), Charlotte (Werther) und Carmen (Bizet).
1977
Les Dialogues des Carmelites an der New Yorker Met (Madame de Croissy).
1978
La Grande Duchesse de Gerolstein (Offenbach) in Toulouse.
1976-1992
Von 1976 bis 1992 unterrichtete Régine Crespin am Pariser Konservatorium. Über ihr Leben auf und hinter der Bühne berichtete sie freimütig in ihrer 1982 veröffentlichten Autobiografie mit dem Titel „La Vie et l'Amour d'une Femme“, angelehnt an ein Lied von Robert Schumann.
5.7.2007
gestorben in Paris (Frankreich)

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