Gérard Souzay: Biographie
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Gérard Souzay

* 08.12.1918 in Angers
† 17.08.2004 in Antibes

Biographie Diskographie [2]

Biographie

8.12.1918
geboren in Angers (Frankreich), verbrachte der als Gerard Tisserand geborene Baritn seine Jugend in Paris.
1940-1945
Studium am Conservatoire National de Paris als Schüler von Claire Croiza und Pierre Bernac. 1945 Konzertdebüt und Auftritte an kleineren Theatern.
1947
Engagement an die Grand Opéra de Paris und an die Opéra Comique.
1951
Erste Konzerttournee nach Nordamerika.
1954
Erster Liederabend in Deutschland.
1959-1963
Liederabende bei den Salzburger Festspielen.
1964
Met-Debüt in New York als Figaro-Graf. Mit der selben Rolle Debüt in Glyndebourne.
1956
UA von Strawinskys Canticum Sacrum ad honorem Santci Marci nominis im Markus-Dom von Venedig.
1960
Debüt beim Festival von Aix-en-Provence in Purcells Dido and Aeneas.
1962
Golaud (Pelléas et Mélisande) in Paris.
ab 1965
Internationale Tätigkeit als Konzert-, Oratorien- und Opernsänger. Schwerpunkte seiner Bühnenauftritte sind Mephisto in Damnation de Faust von Berlioz, Pollux in Castor und Pollux von Rameau und Orfeo von Monteverdi.
1969
Mitwirkung bei der englischen Erstaufführung der Ballettoper Padmavâti von Albert Roussell am London Coliseum Theatre.
bis 1985
Meisterkurse für Gesang an der Juilliard School of Music New York, in Paris, Tokio, Japan und an verschiedenen Universitäten in den USA. Seine künstlerische Tätigkeit ist auf Schallplatten von Decca, RCA, Telefunken, CBS, HMV und DG dokumentiert.
17.8.2004
gestorben in Antibes (Frankreich)

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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