Janine Jansen: Biographie
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Janine Jansen

niederländische Violinistin

* 07.01.1978 in Soest

Die Geigerin Janine Jansen vereint in allerhöchstem Maße die wichtigsten Eigenschaften einer Solistin: Virtuosität, Ausdruckskraft und Charme. Ein Kritiker bezeichnete sie einmal als „mächtige Geigenkönigin“, ihr Spiel wird „außergewöhnlich“, sogar „überirdisch“ genannt. Die 1978 in Soest in der Provinz Utrecht geborene Künstlerin stammt aus einer Musikerfamilie und stand breits als 10-jährige zum ersten Mal auf dem Konzertpodium. 1997 gab sie ihr erfolgreiches Debüt im Concertgebouw Amsterdam. Weltweite Aufmerksamkeit zog sie spätestens seit ihrem ersten Konzert mit dem Philharmonia Orchestra London unter Vladimir Ashkenazy im Jahr 2002 auf sich. Seit 2003 betreut sie das von ihr gegründete Internationale Kammermusikfestival in der Vredenburg in Utrecht. 2003 erhielt sie den Musikpreis des niederländischen Kultusministeriums. In der Saison 2006/07 gab Janine Jansen ihr Debüt beim New York Philharmonic unter der Leitung von Lorin Maazel sowie ihre Debüts beim Philadelphia Orchestra, beim National Symphony Orchestra Washington, beim Dallas Symphony und beim Detroit Symphony. 2007 erhielt sie den NDR Musikpreis, 2010 war sie „Artist in Residence“ beim hr-Sinfonieorchester, 2015 wurde sie mit dem Musikfest-Preis Bremen geehrt und zweimal wurde ihr der Edison Classic Public Award zuerkannt. Mittlerweile gehört sie längst zu den prominentesten Geigerinnen der Gegenwart und ist als Kammermusikerin wie als Solistin gleichermaßen erfolgreich. Ihre Platten verkaufen sich bis zum Platin-Status. Sie trat mit zahlreichen Orchestern solistisch auf, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, das City of Birmingham Symphony, das Kirov Orchester, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, das Melbourne Symphony sowie die Academy of St Martin in the Fields. Sie arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Frans Brüggen, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Roger Norrington, Sakari Oramo, Mikhail Pletnev, Edo de Waart, Gustavo Dudamel, Daniel Harding, Mariss Jansons, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Yannick Nézet-Séguin, Sakari Oramo, Antonio Pappano und Esa-Pekka Salonen. Janine Jansen spielt auf der „Barrere“-Violine von Antonio Stradivari (1727), die ihr durch die Stradivari Society of Chicago und den Elise Mathilde Fund zur Verfügung gestellt wird.

Biographie Diskographie [3]

Biographie

1978
Die niederländische Geigerin Janine Jansen erhielt ihren ersten Unterricht im Alter von sechs Jahren bei Coosje Wijzenbeek. Später studierte sie bei Philipp Hirshhorn und Charles-André Linale schloß 1998 ihr Studium am Konservatorium von Utrecht mit Auszeichnung ab. Weiterhin erhielt sie Unterricht bei Boris Belkin, Menahem Pressler, Joshua Bell, Isaac Stern, Ana Chumachenco, Josef Gingold, Viktor Liberman und Mstislaw Rostropowiitsch.
1997
Debüt mit dem Hague Residentie Orchester sowie dem Amsterdam Concertgebouw.
1998
Debüt bei den Spectrum Konzerten im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.
1999
Im Rahmen der Konzertreihe “Rising Stars” konzertierte sie in Athen, Birmingham, Brüssel, Köln, Paris, Wien und in der Carnegie Hall.
2000
Im Frühjahr 2000 Japantournee mit den Rotterdamer Philharmonikern unter Valery Gergiev. Im selben Jahr gab sie ihr Südamerika-Debüt im Teatro Colón von Buenos Aires.
2003
Exklusiv-Vertrag mit der Decca Music Group. Künstlerische Leiterin des Kammermuskfestivals in der Vredenburg in Utrecht.
2005
Veröffentlichung der CD mit Vivaldis Vier Jahreszeiten. Sie spielt die Violine „Barrere“ von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1727, die ihr durch die Stradivari Society of Chicago und den "Elise Mathilde Fund" zur Verfügung gestellt wird. Einladung zu den BBC Proms "First Night of the Proms". Debüt beim San Francisco Symphony Orchestra am 16, 18. und 19. November in der Davies Symphony Hall unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy.
2007
Zahlreiche Konzerteinladungen zu US-amerikanischen Orchestern, darunter u.a. den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Lorin Maazel in der Avery Fisher Hall, zum Detroit Symphony Orchestra, dem Dallas Symphony Orchestra, dem Washington National Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra und dem Orpheus Chamber Orchestra in der Carnegie Hall. "Echo Klassik"-Auszeichnung für die Aufnahme der Violinkonzerte von Mendelssohn und Bruch als "Beste Konzerteinspielung des Jahres, 19. Jahrhundert".
2010
Violinkonzert mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi, das Arte aufnimmt und mehrfach sendet.
2014
UA des neuen Violinkonzerts von Michel von der Aa mit dem Concertgebouw Orchester Amsterdam unter der Leitung von Vladimir Jurowski. Am 8. November folgt die deutscher Erstaufführung des Werks in der gleichen Besetzung in der Philharmonie Essen.
2015
Auszeichnung mit dem undotierten Musikfest Preis Bremen. Beim Musikfest Bremen. zeichnet sie u.a. für das Projekt "Bach & Haydn - neu gehört" verantwortlich.

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