Martin Fischer-Dieskau: Biographie
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Martin Fischer-Dieskau

* 1955 in Berlin

Biographie

Biographie

1955
Martin Fischer-Dieskau, Sohn des Baritons Dietrich Fischer-Dieskau und der Cellistin Irmgard Poppen, wurde in Berlin geboren. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin Dirigieren, Klavier und Violine und belegte außerdem Italienische Literatur und Musikwissenschaft an der Freien Universität. An der Accademia Chigiana und an der Wiener Musikhochschule waren Franco Ferrara und Charles Mackerras seine Lehrer.
1974
Seine Karriere begann 1974 mit der Einstudierung einer Haydn-Oper im Berliner Schloss Charlottenburg.
1976-1977
Preisträger des Deutschen Musikrates im Fach Dirigieren und erste Einladungen namhafter Orchester in Deutschland. Es folgte der zweimalige Gewinn des Tanglewood Fellowship Programms mit Seiji Ozawa und Leonard Bernstein.
1978-1980
Ab1978 Assistant Conductor beim Detroit Symphony Orchestra unter Antal Dorati. Nach zwei Spielzeiten kehrte er nach Europa zurück und war als Korrepetitor und Kapellmeister an verschiedenen Opernhäusern in Deutschland tätig, so in Augsburg, Aachen, Hagen und schließlich am Württembergischen Staatstheater Stuttgart.
1990-1994
Martin Fischer-Dieskau hatte die Position des Ersten Dirigenten am Theater Bern inne und dirigierte ein umfangreiches Repertoire zeitgenössischer, russischer und italienischer Opern. Er leitete außerdem Produktionen am Teatro "San Carlo" in Neapel und "Teatro Regio" in Turin, an der "Opera North" in Leeds und war gern gesehener Gast internationaler Festivals in Helsinki, Granada und Berlin. Er stand am Pult aller bedeutenden britischen Orchester, folgte Einladungen des NHK Symphony Orchestra Tokyo und der Berliner Philharmoniker.
1994-2004
Von 1994 bis 2004 war er Inhaber einer Ordentlichen Professur für Dirigieren und Orchesterleitung an der Musikhochschule in Bremen.
2001-2004
Chefdirigent des Kitchener-Waterloo Symphony Orchestra in Kanada. Er leistete dort einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung des Standardrepertoires und zur Begegnung des Orchesters mit neuen Publikumsschichten. Mit diesem Orchester eröffnete er auch das erste deutsch-kanadische Festival 2002 in Toronto.
2006-2007
Mehrfach Einladungen nach Israel, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und in die USA, wo er u. a. die ersten Konzerte einer Orchester-Neugründung in Florida dirigierte. Martin Fischer-Dieskau nahm CDs für die Labels BIS, Marco Polo und IPPNW auf und moderierte die "Musikstreifzüge" der ARD, in denen er Protagonisten der klassischen Musikszene einem breiteren Fernsehpublikum vorstellte.
2008
Durch seine Tätigkeit als Dirigent und Dozent an der NTNU Universität in Taipei machte sich Martin Fischer-Dieskau mit diesem bedeutenden Kulturkreis in Asien vertraut und wurde 2008 von den Musikern des Taipei Symphony Orchestra zu deren leitendem Dirigenten berufen. Zu den Plänen dieses Orchesters gehört neben szenischen Opernaufführungen und einer innovativen Konzertdramaturgie auch die konsequente Pflege zeitgenössischer Musik taiwanesischer Komponisten.

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