Laura Aikin: Biographie
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Biographien insgesamt: 1116

Laura Aikin

amerikanische Sopranistin

* 1965 in Buffalo, N.Y.

Biographie Diskographie [2] Texte [1]

Biographie

1965
geboren in Buffalo, N.Y., nach Schulabschluß Kunststudium an der State University of New York in Buffalo und Musik an der Indiana University. Im Rahmen eines Stipendiums des DAAD Studium bei Kammersängerin Reri Grist an der Hochschule für Musik in München.
1991
Debüt bei einer Operngala in Berlin.
1992-1998
Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Unter den Linden. Dort bereits bedeutende Rollen wie Königin der Nacht (Zauberflöte), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Armenailde (Tancredi), Sophie (Rosenkavalier), Caroline (Il Matrimonio segreto), Gilda (Rigoletto), Lulu und Waldvogel (Siegfried).
1995
Debüt an der Wiener Staatsoper als Olympia in Hoffmanns Erzählungen. Weitere Engagements als Königin der Nacht, Aminta (Die schweigsame Frau) und Zerbinetta.
1997
Königin der Nacht in der Achim Freyer-Inszenierung von Mozarts Zauberflöte bei den Salzbuger Festspielen.
1998
Debüt an der Lyric Orpea of Chicago als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), im Dezember des gleichen Jahres Met-Debüt als Königin der Nacht (Zauberflöte) mit Dawn Upshaw als Pamina und Paul Groves als Tamino unter der Leitung von Charles Mackerras.
2000
Sophie (Rosenkavalier) an der Semperoper Dresden.
2002
Im Mai Debüt bei der Nederlands Opera in Amsterdam in Alban Bergs Lulu, im September/Oktober Engel in Messiaens Saint François d'Assise in San Francisco, in Zürich ebenfalls Auftritt als Lulu (Oktober/November). In München Mahlers Sinfonie Nr. 8 mit dem Sinfonieorchestr des BR unter Lorin Maazel. Am 11. Dezember 2002 Uraufführung mit dem Ensemble InterContemporain im Pariser IRCAN Institut von Le Sacrifice für Sopran, Violine und Ensemble des finnischen Komponisten Kimmo Hakola, nach dem gleichnamigen Film von Andrej Tarnovski, der 1986 mit einem Spezialpreis beim Filmfestival in Cannes ausgezeichnet wurde.
2003
Rückkehr an die Wiener Staatsoper im Dezember 2002 und Januar 2003 als Adele in Die Fledermaus, Sophie (Januar/Februar). Am 21. Januar 2003 unter Jeffrey Tate Sophie im Rosenkavalier mit Cheryl Studer als Marschallin und Kurt Rydl als Ochs. Im Februar 2003 Aufnahme von Ned Rorem Songs mit Donald Sulzen (Klavier) für Orfeo. Im April Engagement als Marzelline an der Mailänder Scala und im Juni Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) in einer Neuproduktion an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Im August Badj'at bei der Uraufführung von Henzes Oper L'Upupa oder der Triumph der Sohnesliebe bei den Salzburger Festspielen. Während der Proben für die UA der Henze-Oper, Einspringen als Konstanze für die indisponierte Iride Martinez in der umstrittenen "Entführung" von Stefan Herheim bei zwei Aufführungen (eine davon konzertant in Ingolstadt). Im November an der Pariser Opera de Bastille sechs Vorstellungen von Alban Bergs Lulu, doch Laura Aikin bricht sich den Oberschenkel und muss wenige Tage vor Beginn der ersten Vorstellung der Serie (03.11.) im Krankenhaus operiert werden. Daraufhin wird kurzfristig Marisol Montalvo als Lulu engagiert, doch sie hat am Abend der Vorstellung plötzlich keine Stimme mehr. Laura Aikin übernimmt die Partie trotz starker Schmerzen und singt sie aus der Kulisse, während Marisol Montalvo auf der Bühne als Lulu agiert. Es ist die Inszenierung von Willy Decker, die musikalische Leitung hat Bernhard Kontarsky.
2005
Laura Aikin, ihr Ehemann Gianluca und ihr Sohn Marcello freuen sich über die Geburt der Tochter Virgina. Sie macht das Familienglück komplett und kam am 13. Januar 2005 in der Berliner Virchow-Klinik zur Welt.
2006
Im Mozart-Jahr, bei dem erstemals alle 22 Opern von Mozart bei den Salzburger Festspielen aufgeführt werden, singt Laura Aikin die Konstanze in der Entfühung aus dem Serail (Inszenierung: Stefan Herheim, musikalische Leitung: Ivor Bolton).
2010
Titelpartie in Alban Bergs Lulu bei den Wiener Festwochen (Inszenierung: Peter Stein, musikalische Leitung: Daniele Gatti).
2014
Laura Aikin übernimmt kurzfristig die Hauptpartie in Neither, der zweiten großen Musiktheaterproduktion der Ruhrtriennale 2014, inszeniert von Romeo Castellucci. Die norwegische Sängerin Eir Inderhaug musste aus gesundheitlichen Gründen absagen.
2015
Elina Marty in Die Sache Makropulos an der Wiener Staatsoper.
2017
Im Mai am Theater an der Wien Hilde Mack in Henzes Elegie für junge Liebende. In der UA von Sciarrinos Ti vedo, ti snto, mi perdo im November sang sie an der Mailänder Scala die Rolle der Cantatrice. In den Silvester-Vorstellungen von Die Fledermaus an der Wiener Staatsoper singt Laura Aikin erstmals die Rosalinde in der Otto Schenck-Inszenierung. Musikalische Leitung: Carolius Meister.

Rollen und Besetzungen:

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Klangkultur

Diyang Mei

Gestern fand das letzte Finale beim diesjährigen Musikwettbewerb der ARD statt, bei dem drei Finalisten um die begehrten Preise spielten. Zur Auswahl standen die Viola-Konzerte von Walton, Bartók und Hindemith, Glanzstücke des Repertoires, von denen jedoch nur die beiden letzten aufgeführt wurden, und die Solisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der animierten Leitung von Joseph Bastian begleitet wurden.

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Proteste bei der Preisvergabe

Das Aoi Trio aus Japan

Um Vergleichbarkeit bemüht, hatte die Jury beim gestrigen Finale im Fach Klaviertrio wieder einen engen Parcours aufgestellt. Diesmal war neben der Kammersonate von Hans Werner Henze, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert – eine Revision erfolgte 1963 – eines der beiden großen Trios von Franz Schubert gefordert.

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