Alexis Weissenberg: Biographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Biographien insgesamt: 1099

Alexis Weissenberg

* 1929 in Sofia
† 08.01.2012 in Lugano

Im Alter von 82 Jahren ist am 8. Januar 2012 der bulgarisch-französische Pianist Alexis Weissenberg in Lugano verstorben. Geboren am 29.7.1929 in Sofia, gehörte Weissenberg viele Jahrzehnte zu den gefeierten Pianisten seiner Generation und war darüber hinaus als Dozent in den USA und Europa aktiv. Während des Zweiten Weltkriegs flüchtete er 1943 nach Palenstina, wo er seine in Sofia begonnenen Studien in Jerusalem fortsetzte. 1946-47 perfektionierte er sich an der New Yorker Juilliard School bei Olga Samaroff und nahm Unterricht bei Artur Schnabel und Wanda Landowska. Der Gewinn des Leventritt-Wettbewerbs 1947 und sein Debüt beim Philadelphia Orchestra unter George Szell in der New Yorker Carnegie Hall waren der Beginn einer außergewöhnlichen internationalen Karriere. Nach einer längeren Auszeit engagierte ihn 1967 Herbert von Karajan, mit dem er u.a. auch alle Beethoven-Konzerte einspielte und ermöglichte ihm damit eine Comeback in Europa. Sein musikalisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert. Seine letzten Lebensjahr vebrachte Weissenberg in der Schweiz.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

1929
geboren in Sofia, Bulgarien. Erster Klavierunterricht durch seine Mutter, die Pianistin war. Beginn des Studiums am Konservatorium seiner Heimatstadt.
1943
Während des 2. Weltkriegs Flucht über die Türkei nach dem damaligen Palestina und Fortsetzung seines Studium in Jerusalem.
1946
Fortsetzung seiner Ausbildung an der Juilliard School of Music in New York bei Olga Samarov, daneben Unterricht bei Wanda Landowska und Artur Schnabel.
1947
Debüt in der New Yorker Carnegie Hall mit dem Philadelphia Orchestra unter George Szell, der Beginn der internationalen Karriere.
1951
Ausgedehnte USA-Tournee. Konzerte in Europa unter Eugene Ormandy.
1956-1966
Rückzug vom Konzertleben für 10 Jahre.
1967-1990
Herbert von Karajan, der mit ihm alle Beethoven-Konzerte einspielt, holt ihn zu Konzeten nach Berlin zu den Salzburger Festspielen und fördert sein Comeback. In den Folgejahren ausgedehnte Konzerttätigkeit, daneben auch intensive Dozententätigkeit.
2012
Am 8. Januar stirbt Weissenberg, der an Parkinson litt, in Lugano (Schweiz).

⇑ nach oben

Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

→ weiter...

Neue CD-Besprechungen

Giacomo Puccini
François Campion
Felix Mendelssohn Bartholdy
Colors
Carlo Graziani

Interpreten heute

  • Armoniosa
  • Stefano Cerrato

Neue CD-Veröffentlichungen

Richard Heuberger
A Lute by Sictus Rauwolf
Visions
Christoph Graupner

CD der Woche

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Aus dunkler Tiefe steigen schwärzeste Bass-Töne auf, formen eine Tonskala und vereinigen sich mit einer weiteren Stimme zur strengen Fuge. Die ewige ...

Heute im Label-Fokus

Thorofon

... und sie dreht sich doch!
Auf dem Meer der Lust in hellen Flammen
Erich J. Wolff
Pervez Mody plays Scriabin Vol. 5

→ Infos und Highlights

Thema Klavier Solo

Scarlatti Illuminated
The complete Bach transcriptions by Walter Rummel
Haydn
Berlin Classics 1 CD 0017862BC
Schubert
Nino Rota

 

Weitere 52 Themen

Klassik Heute Zahl des Tages

Bei Klassik Heute finden Sie

39641

Interpreten
• 242 Kurzbiographien
• 1099 tabellarische Biographien

→ mehr Zahlen und Infos

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc