Andrew Watts: Biographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Biographien insgesamt: 1099

Andrew Watts

* 20.06.1946 in Nürnberg

Am 20. Juni 2016 feiert der amerikanische Pianist André Watts einen 70. Geburtstag. Geboren als Sohn einer ungarischen Pianistin und eines US-amerikanischen Vaters in Nürnberg, erhielt er im frühen Kindesalter Musikunterricht und wechselte im Alter von neun Jahren von der Violine zum Klavier. Durch den Umzug seiner Familie nach Philadelphia setzte er seine Ausbildung dort bei Genia Robiner, Doris Bawden und später auch bei Leon Fleisher fort und gab 1955 im Rahmen eines Kinderkonzerts in Philadelphia sein Debüt. 1963 wurde er über Nacht berühmt, als er für Glenn Gould einsprang und mit den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Leonard Bernstein Liszts Es-Dur-Klavierkonzert aufführte. In den Folgejahren entwickelt sich seine internationale Karriere, sein Europa-Debüt gab er 1966. Schon im Jahr darauf unternahm er eine Welttournee. Als erster Pianist wurde 1976 eines seiner New Yorker Konzerte in voller Länge zur besten Sendezeit landesweit im US-Fernsehen übertragen, weitere TV-Auftritte folgten. Ab 1973 lehrte Antré Watts zudem am Berkshire Music Center in Tanglewood, später an der Jacobs School of Music der Indiana University Bloomington.

Biographie Diskographie [2]

Biographie

1946
geboren in Nürnberg als Sohn eines afroamerikanischen Unteroffiziers und der ungarischen Pianistin Maria Alexandra Gusmits.
1954
Übersiedelung in die USA. Ausbildung an der Philadelphia Musical Academy.
1955
Auftritt mit dem Philadelphia Orchestra.
1962
Die landesweite TV-Übertragung in Leonard Bernsteins "Young Peoples Concert" macht den jungen André Watts in ganz Amerika bekannt.
1963
Einspringen für Glenn Gould bei einem Konzert mit den New Yorker Philharmonikern und Beginn der internationalen Karriere.
1966
Europa-Debüt beim London Symphony Orchestra.
1972
Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Yale.
1986
Einladung zu den Schwetzinger Festspielen. Dort gibt er einen reine Liszt-Abend, dessen Mitschnitt bei hänssler Classics vorliegt.
1988
Auszeichnung mit dem Avery Fischer Prize.
2004
Lehrauftrag an der Indiana University.
2012
Einspringen für Arcadi Volodos bei BASF in zwei Konzerten mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Januar. Konzerte mit dem Baltimore Symphony Orchestra.

Rollen und Besetzungen:

⇑ nach oben

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc