Deon van der Walt: Biographie
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Deon van der Walt

* 28.07.1958 in Kapstadt
† 29.11.2005 in Kapstadt

Deon van der Walt galt als einer der führenden lyrischen Tenöre, der an allen großen Häusern in Europa und USA Mozart- und Rossini-Partien verkörperte. Seine Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 1987 als Belmonte, 1990 folgte sein Debüt an der Metropolitan Opera New York. Seit 1988 lebte Deon van der Walt in Zürich. Am 29.11.2005 war Deon van der Walt bei einer Auseinandersetzung mit seinem Vater im Streit erschossen worden. Anschließend hatte der 78-jährige Vater die Waffe gegen sich selbst gerichtet.

Biographie Diskographie [2]

Biographie

1958
geboren in Kapstadt, Südafrika. Studium an der dortigen Stellenbosch-Universität.
1981
Teilnahme an einer Sommerakademie des Salzburger Mozarteums, wo er mit einem 1. Preis im Fach Gesang ausgezeichnet wurde. Im gleichen Jahr Bühnendebüt in Kapstadt als Jaquino in Beethovens Fidelio.
1982
Mitglied im Opernstudio an der Bayerischen Staatsoper, München.
1985
Debüt an der Londoner Covent Garden Opera als Graf Almaviva in Rossinis Barbiere di Seviglia.
1986
Debüt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in Mozarts Cosi fan tutte.
1987
Debüt bei den Salzburger Festspielen als Ferrando in Mozarts Cosi fan tutte und als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail.
1988
Ensemblemitglied an der Züricher Oper.
1990
USA-Debüt an der San Francisco Opera als Ferrando (Cosi fan tutte). An der Met in New York singt er Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail. Die gleiche Partie singt er im Sommer bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.
1991
Tamino bei den Salzburger Festspielen in der Zauberflöten-Inszenierung von Johannes Schaaf und dem Dirigat von Georg Solti.
1992
Tamino (Zauberflöte) bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.
1993
Wiederaufnahme der Zauberflöte (Tamino) bei den Salzburger Festspielen.
1996
Rollendebüt als Idomeneo in der gleichnamigen Mozart-Oper beim Maggio Musicale in Florenz unter der Leitung von Semyon Bychkov. Ernennung zum Honorarprofessor an der University of Port Elizabeth in Südafrika.
1997
Debüt an der Wiener Staatsoper als Des Grieux in Manon Lescaut.
1999
Rollendebüt als Titus (La clemenza di Tito) an der Opera Bastille in Paris unter der Leitung von Ivor Bolton. Im gleichen Jahr gibt er sein Debüt als Flamand in Capriccio von Richard Strauss an der Deutschen Oper Berlin.
2001
Titelpartie in La Damnation de Faust (konzertant) an der Finnischen Nationaloper Helsinki, an der Zürcher Oper Pylade unter William Christie Glucks Iphigenie en Tauride .
2002
Unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch Aufführung von Bruckners Te Deum und der f-Moll Messe von Bruckner an der Accademia di Santa Cecilia in Rom.
2003
Offenbachs La Grande-Duchesse de Gerolstein bei der styriarte in Graz unter Nikolaus Harnoncourt, Wiederaufnahme von Idomeneo (Titelpartie) an der Deutschen Oper Berlin. Zahlreiche Liederabende.
29.11.2005
Während einer Auseinandersetzung mit seinem Vater, bei der es um die Geschäftsführung des Weingutes der Familie geht, erschießt der 78jährige Vater im Streit seinen Sohn. Anschließend richtet er die Waffe gegen sich selbst. Seine Ehefrau, die Mutter von Deon van der Walt, findet ihren Mann und ihren Sohn tot auf.

Rollen und Besetzungen:

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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