Maxim Vengerov: Biographie
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Maxim Vengerov

* 1974 in Novosibirsk

Biographie Diskographie [3]

Biographie

1974
geboren in Nowosibirsk
1979
Erster Geigenuntericht bei Galina Turchaninova
1981
Wechsel mit Turchaninova ans Moskauer Konservatorium in Begleitung der Großeltern
1984
Rückkehr nach Nowosibirsk, Unterricht bei Zakhar Bron
1985
1. Preis im polnischen Junior-Wieniawski-Wettbewerb, erste Schallplatte
1986
Auftritt außer Konkurrenz (zu jung) beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb
1987
Westeuropa-Debüt in Schleswig-Holstein und London
1989
Wechsel mit Prof. Bron an die Musikhochschule Lübeck, Davidoff-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals
1990
1. Preis im Carl-Flesch-Wettbewerb in London, Übersiedelung nach Israel
1991
erste CD-Aufnahmen und
1992
Exklusivvertrag mit Teldec
1995
Premio Siena
1997
Echo Klassik Preis, Botschafter für Musik der Unicef
2000-2005
Professur für Violine an der Musikhochschule des Saarlandes. Ab 2005 unterrichtet er an der Royal Academy of Music in London.
2007-2011
Eine Schulterverletzung zwingt den Geiger zum mehrjährigen Pausieren. Er beschäftigt sich in dieser Zeit mit dem Studium von Partituren und tritt als Dirigent auf.
2013
Im November Tournee durch mehrere deutsche Städte mit dem Polish Chamber Orchestra und einem Programm mit den Mozart-Violinkonzerten KV 218 und 219 und Werken vo Tschaikowsky als Solist und Dirigent.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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