Muhai Tang: Biographie
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Muhai Tang

* 1949 in Shanghai

Biographie Diskographie [1]

Biographie

1949
geboren in Shanghai. Studium am Konservatorium seiner Heimatstadt.
1979-1983
Als Stipendiat der Volksrepublik China erwarb er 1983 das Diplom der Meisterklasse (Komposition, Dirigieren) der Münchner Musikhochschule. Herbert von Karajan, dem er vordirigieren konnte, lud ihn 1983 zu einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern ein, das er erfolgreich leitete.
1985-1995
1985 übernahm Muhai Tang für zehn Jahre den Chefdirigentenposten der Philharmonie Bejing; 1989 beim Gulbenkian Orchestra Lissabon, 1990 beim Queensland Symphony Orchestra, Brisbane, und schliesslich 1991-95 in Antwerpen bei der Königlichen Philharmonie von Flandern, der er heute noch engverbunden ist. Neben seinen festen Verpflichtungen gastierte er in Europa, den USA und in seiner Heimat und wurde zu internationalen Festivals eingeladen.
2001-2006
Ab der Saison 2001/2002 hat Muhai Tang den Posten als Chefdirigent des China National Symphony Orchestras angenommen. Muhai Tang wurde 2005 zum Ehrendirigenten und Künstlerischer Berater des Queensland Orchestra ernannt und im September 2006 wurde er Künstlerischer Leiter der Shanghai Concert Hall, für die er die künstlerische Planung betreuen wird. Neben regelmässigen Dirigaten in seiner Heimat hat Muhai Tang in den vergangenen Spielzeiten Konzerte international renommierter Orchester auf vier Kontinenten geleitet und war Gast bei namhaften europäischen Musikfestivals. Solisten, mit denen der Dirigent zusammengearbeitet hat, sind u.a. Mstislaw Rostropowitsch, Sir Yehudi Menuhin, Itzhak Perlman, Jean-Pierre Rampal, Martha Argerich und Anne-Sophie Mutter.
2006
Muhai Tang ist seit Beginn der Spielzeit 2006/07 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Zürcher Kammerorchesters. Muhai Tang hat ein breit gefächertes Opern- und Ballettrepertoire dirigiert, im Konzertbereich erstrecken sich sein Repertoire von der Musik des Barockzeitalters über das klassisch-romantische Repertoire bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, wobei er oft Werke asiatischer Komponisten zur Aufführung bringt.
2007
Das Zürcher Kammerorchester präsentiert am Wochenende vom 8. bis 10. Juni 2007 in der Zürcher Tonhalle den neuen, jährlichen Zyklus „Meisterwerke der Weltkultur“. In der ersten Ausgabe lädt Chefdirigent und künstlerischer Leiter Muhai Tang zu einer Auseinandersetzung mit der Oper in Ost und West ein. Der Haydn-Oper L’isola disabitata stellt er die traditionelle chinesische Kunqu Oper „Tao Hua Shan - Der Pfirsichblütenfächer gegenüber. Die UNESCO hat die Kunqu Oper im Jahr 2001 in die Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“, bzw. in die Liste der „Meisterwerke traditioneller Weltkultur“ aufgenommen und hat das Patronat für das diesjährige ZKO-Projekt übernommen.
2009
Einladung mit dem Zürcher Kammerorchester zum Klavier-Festival Ruhr (Solist ist der Elfjährige Pianist Niu Niu). Ab der Beginn der Saison 2009/2010 Ernennung zum Chefdirigenten des Shanghai Symphony Orchestra. Daneben ist er Artistic Director des Zhenjiang Symphony Orchestra in China. Ab September 2009 Berufung zum Ersten Gastdirigenten der Hamburger Symphoniker.
2010
Im Frühjahr Ernennung zum Chefdirigenten der Belgrader Philharmonie ab Herbst 2011. Zum gleichen Zeitpunkt endet sein Engagement als Chefdirigent der Züricher Kammerorchesters. Im November Schweiz-Tournee mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra.

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