Bertrand de Billy: Biographie
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Bertrand de Billy

* 11.01.1965 in Paris

Am 11. Januar 2015 feierte der französische Dirigent Bertrand de Billy seinen 50. Geburtstag. Er kann auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken und war von 1993-1995 Erste Kapellmeister und stellvertretender GMD am Anhaltischen Theater Dessau, von 1996-1998 in gleicher Position an der Wiener Volksoper tätig und von 1999-2004 Chefdirigent des Gran Teatro del Liceu in Barcelona. Große Erfolge feierte er am Royal Opera House Covent Garden, zuletzt mit einer Neuinszenierung von Donizettis Maria Stuarda mit Joyce DiDonate in der Titelpartie aber auch mit Dirigaten an der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper und der New Yorker Met. Im letzten Jahr kam es jedoch zu einem Eklat an der Wiener Staatsoper, als dem Dirigenten mitgeteilt wurde, dass er in Zukunft lediglich Repertoire-Vorstellungen aber keine Neuinszenierungen mehr leiten solle. Daraufhin sagte de Blly alle Verpflichtungen an der Wiener Staatsoper ab.

Biographie Diskographie [20]

Biographie

11.1.1965
geboren in Paris. Zunächst studierte de Billy Geige und arbeitete als Bratscher und Geiger in verschiedenen französischen Orchestern, bevor er ins Dirigentenfach wechselte.
1986-1990
Chefdirigent des Orchestre Symphonique de Jeunes en Ile de France. Dort dirigiert er ein breites Repertoire von Bach bis zur Gegenwart. Anschließend Stellvertreter des GMD beim Pariser Orchestre Colonne und am Anhaltischen Theater Dessau. Gastdirigate in London, Berlin, Brüssel, München und an der New Yorker Met.
1996-1998
Stellvertretender Chefdirigent und Erster Kapellmeister an der Wiener Volksoper.
1999-2004
Chefdirigent des Teatro del Liceu Barcelona.
2002-2010
Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien, mit dem er alljährlich bei den Salzburger Festspielen zu erleben ist.
2004
Im Oktober Dirigat der Neuinszenierung von Verdis Don Carlos an der Wiener Staatsoper.
2005
Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre bis 2009 beim Radio-Symphonieorchester Wien.
2011/12
Leitung der Premiere der Neuinszenierung von Verdis La Traviata an der Wiener Staatsoper. In der Spielzeit 2011/2012 wird er neben der Premiere von La Traviata die Wiederaufnahme von Don Carlos sowie Vorstellungen von Fidelio und Tannhäuser dirigieren.

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Klangkultur

Diyang Mei

Gestern fand das letzte Finale beim diesjährigen Musikwettbewerb der ARD statt, bei dem drei Finalisten um die begehrten Preise spielten. Zur Auswahl standen die Viola-Konzerte von Walton, Bartók und Hindemith, Glanzstücke des Repertoires, von denen jedoch nur die beiden letzten aufgeführt wurden, und die Solisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der animierten Leitung von Joseph Bastian begleitet wurden.

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Proteste bei der Preisvergabe

Das Aoi Trio aus Japan

Um Vergleichbarkeit bemüht, hatte die Jury beim gestrigen Finale im Fach Klaviertrio wieder einen engen Parcours aufgestellt. Diesmal war neben der Kammersonate von Hans Werner Henze, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert – eine Revision erfolgte 1963 – eines der beiden großen Trios von Franz Schubert gefordert.

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Neue CD-Besprechungen

Piano Figaro
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Im Jahre 1805 verliebte sich der Konzertmeister des Gothaischen Hoforchesters Louis Spohr in Dorette Scheidler, ihrerseits Tochter zweier Hofmusiker ...

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Thema Liedgesang

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harmonia mundi 1 CD HMC 901824
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OehmsClassics 1 CD OC 355
Paul Arnim & Peter Edelmann – Two Voices, One Name
Capriccio 1 CD C 5136

 

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