Ruggiero Ricci: Biographie
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Ruggiero Ricci

* 24.07.1918 in San Bruno, Kalifornien
† 06.08.2012 in Palm Springs

Vor genau 100 Jahren, am 24. Juli 1918, wurde der amerikanische Geiger Ruggiero Ricci in San Bruno, Kalifornien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Bereits als Fünfjähriger erhielt er Geigenunterricht und galt schnell als Geigen-Wunderkind. Seinen ersten öffentlichen Auftritt bestritt er als Zehnjähriger in San Francisco, ein Jahr später gab er sein erstes Konzert in der berühmten Carnegie Hall in New York mit dem Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Unter den Zuhörern befand sich auch Fritz Kreisler, der ihm eine glänzende Zukunft vorhersagte. 1932 unternahm Ricci seine erste Europa-Tournee. Internationale Bewunderung erspielte er sich vor allem mit seinen Paganini-Interpretationen und der scheinbar mühelosen Bewältigung deren technischen Schwierigkeiten. Während des Zweiten Weltkriegs kam es zu einer längeren Konzertpause. Seine Konzerttätigkeit nahm er 1946 in der Carnegie Hall wieder auf und absolvierte 1949 als einer der ersten amerikanischen Musiker wieder eine Deutschland-Tournee. Seine Konzerttätigkeit führte ihn mehrmals um die Welt. Ab 1970 wandte er sich zunehmend der Unterricht- und Lehrtätigkeit zu: 1970-73 unterrichtete er an der Universät von Indiana, ab 1975 an der Juilliard School of Music in New York, von 1989 bis 2002 war er Gastprofessor am Mozarteum in Salzburg und gab darüber hinaus zahlreiche Meisterkurse. Ricci starb am 6. August 2012 in Palm Springs. Seine Paganini- und andere Interpretationen sind bei Decca verewigt.

Biographie

Biographie

1918
geboren in San Francisco. Er galt als Wunderkind und erhielt bereits im Alter von 7 Jahren Unterricht von Louis Persinger, der auch Yehudi Menuhin unterrichtete.
1929
Debüt an der Carnegie Hall, New York.
1930
Fortsetzung des Studiums in Berlin.
1932
Große Europa-Tournee.
1942
Einberufung zur amerikanischen Armee. Während des Kriegs tritt er viel bei den Truppen auf, oft ohne Begleiter, so dass er sich ein großen Solo-Repertoire erareitet und unaufhörlich an seiner Technik feilt. Als Paganini-Interpret genießt er bereits internationalen Ruf.
1963
Solist bei der Eröffnung des neu erbauten Lincoln Centers in New York, wo er mit dem New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Leonard Bernstein das Violinkonzert von Alberto Ginastera uraufführt.
ab 1970
Ricci arbeitet fast ausschließlich als Professor, zunächst an der University of Indiana, dann an der Juilliard School of Music New York.
1989-2002
Gastprofessor am Mozarteum Salzburg.
2012
Tod des Geigers im Alter von 94 Jahre in Palm Springs.

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