Hermann Prey: Biographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Biographien insgesamt: 1117

Hermann Prey

dt. Sänger (Bariton)

* 11.07.1929 in Berlin
† 23.07.1998 in Krailling

Am 23. Juli 20178 jährt sich der Todestag des unvergessenen Baritons Hermann Prey zum 20. Mal. Er gehörte zu den profiliertesten Opern- und Liedsängern der deutschen Nachkriegsära und war auch international ein gefeierter Gast. Am 11. Juli 1929 in Berlin geboren, wurde er in seiner Heimatstadt ausgebildet und debütierte1952 in Wiesbaden. Schon ein Jahr später gehörte ein dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an und gastierte ab 1959 viele Jahre lang bei den Salzburger Festspielen. Zu seinen erfolgreichsten Partien gehörte u.a der Figaro in der Ponnelle-Inszenierung von 1968, daneben hat er als Papageno, Guglielmo und Eisenstein Interpretationsgeschichte geschrieben. An der New Yorker Met gastierte in den Jahren 1960 bis 1970 regelmäßig, nachdem er dort als Wolfram in Wagners Tannhäuser, debütiert hatte. Die gleiche Partie sang er auch 1965 bei seinem Bayreuth-Debüt und kehrte 1981 als Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) zurück. Neben seinen Erfolgen als Opern und Liedsänger war er aber auch als Konzert- und Operettensänger erfolgreich. Sein künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern und DVDs dokumentiert. Er starb unerwartet an den Folgen eines Herzinfarktes 1998.

Biographie Diskographie [14]

Biographie

1929
geboren am 11.7. in Berlin, Studium in seiner Heimatstadt.
1952
Debüt in Wiesbaden als Monuccio in Tiefland.
1953-1960
Ensemble-Mitglied an der Hamburgischen Staatsoper.
1956
Figaro im Barbier von Sevilla an der Wiener Staatsoper
ab 1959
Regelmässige Engagements bei den Salzburger Festspielen, 1959 erstmals als Barbier in Die schweigsame Frau unter Karl Böhm.
1960
Robert Storch in Intermezzo von Richard Strauss in München.
1960-1970
Regelmäßige Auftritte an der New Yorker Met, Debüt dort als Wolfram im Tannhäuser.
1962
Debüt in Aix-en-Provence als Don Giovanni und Graf Almaviva.
1965
Bayereuth-Debüt als Wolfram im Tannhäuser.
1968
Figaros Hochzeit (Figaro) bei den Salzburger Festspielen unter Claudio Abbado.
1973
Debüt an der Covent Garden Opera, London, in Rossinis Barbier von Sevilla.
1987
Musikmeister (Ariadne auf Naxos) an der New Yorker Met.
1981
Beckmesser (Meistersinger) in Bayreuth, daneben bedeutende Karriere als Lied-Interpret. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren das vielseitige Schaffen des Sängers.
1988
Regie in Mozarts Le Nozze di Figaro in Salzburg.
1998
Tod am 22.7. als Folge eines Herzinfarkts an seinem Wohnort in Krailling.

Rollen und Besetzungen:

⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc