Antonio Vivaldi
Concerti per fagotto
Miho Fukui • Ensemble F
Ars Produktion ARS38 379
1 CD/SACD stereo/surround • 69min • 2025
28.04.2026 • 10 10 10
Im Barock waren Multi-Instrumentalisten eher die Regel, denn die Ausnahme. So wurden Blockflöte, Oboe und Traverso häufig demselben Spieler in einer kombinierten Stimme zugewiesen. Dass jedoch heutzutage eine Solistin wie die Japanerin Miho Fukui sowohl das Barockfagott als auch die Barockoboe hochvirtuos und hochmusikalisch beherrscht, muss als alleinstellendes Ausnahmemerkmal gewertet werden. Selbst wenn man – wie ich – kein Verehrer Vivaldis ist, lauscht man ihren Aufnahmen mit wachsender Begeisterung.
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Antonio Vivaldi
Concerti per fagotto e arie per basso, Vol. 3
Ars Produktion ARS 38 374
1 CD/SACD stereo/surround • 64min • 2022
25.05.2024 • 9 9 9
„Die Fagottbläser sind im Grunde gutmüthig, äußerlich scheinbar lichtscheu und eingezogen, aber originell und wunderlich, humoristisch unter Bekannten. Bei herannahendem Alter auffallend gräulich... Mäßig in der Lebensweise, sind sie gute Gatten und Väter.“ So charakterisiert die „Neue Musik-Zeitung“ von 1882 die Fagott-Spieler. Und Ferdinand Hirsch beschreibt (in „Das große Wörterbuch der Musik“) die Wirkung des Fagottspiels so: „vielseitig nutzbare Ausdrucksskala von feierlichem Ernst bis zu grotesker Komik“. Wunderlich, humoristisch, grotesk: das meint man über das Fagottspiel zu wissen. Nur ein ganz klein wenig davon scheint auf, wenn Miho Fukui die Fagott-Konzerte von Antonio Vivaldi spielt, der die weitaus meisten Fagottkonzerte komponiert hat, 39 an der Zahl. Zusammen mit ihrem Ensemble F, das wohl sowohl nach dem Anfangsbuchstaben dieses Instruments als auch nach dessen Grundton benannt ist, wird sie alle Fagottkonzerte von Vivaldi aufnehmen.
