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Gürzenich-Orchester Köln

Biographie

Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts machte sich ein Ensemble namens Kölner Ratsmusik einen guten Namen.
1814kam Köln unter preußische Herrschaft, es entwickelte sich ein aktives musikalisches Leben. Es führte
1827 zur Gründung einer Konzertgesellschaft mit einem Orchester. Für dessen Konzerte schien das Kölner Ballhaus Gürzenich ein angemessener Ort.
1850-1884Ferdinand Hiller wurde Musikdirektor des Orchesters.
1857fand ein Umbau des Gürzenich statt und der Bau wurde das Heim des Orchesters. Zahlreiche bedeutende Werke wurden vom Kölner Orchester uraufgeführt, zum Beispiel Brahms' Doppelkonzert oder Richard Strauss' "Till Eulenspiegel".
1885-1902Franz Wüllner ist Chefdirigent. Während seiner Amtszeit wurde das Gürzenich-Orchester ein städtisches Orchester.
1902-1914Fritz Steinbach ist Chefdirigent; er leitete 1904 die Uraufführung von Mahlers Sinfonie Nr. 5.
1915-1934Hermann Abendroth ist Chefdirigent. Neben seinem starken Interesse für Anton Bruckner setzt er sich sehr für zeitgenössische Komponisten ein, etwa Walter Braunfels, Ferruccio Busoni, Alfredo Casella, Max von Schillings oder Ernst Toch.
1936-1944Eugen Pabst ist Chefdirigent.
1943Gürzenich wird bei einem Luftangriff zerstört und 1955 wieder aufgebaut.
1946-1975Günter Wand als Chefdirigent bestimmt die Geschicke des Orchesters. Sein Interesse an moderner Musik und sein Perfektionsstreben machen das Gürzenich-Orchester wieder zu einem international berühmten Klangkörper.
1975-1985Yuri Ahronovitch ist Chefdirigent und führt das Orchester zunehmend auf Auslandstourneen.
1990-2002Mit James Conlon wird ein renommierter Dirigent an die Spitze des Orchesters gestellt. Durch die Zusammenarbeit mit James Conlon hat das Orchester seinen Platz im internationalen Musikgeschäft wiedergefunden. Das belegen erfolgreiche Tourneen durch Europa und Südamerika sowie zahlreiche CD-Aufnahmen, von denen besonders diejenigen der Werke Alexander von Zemlinsky häufig ausgezeichnet wurden.
1985-1990Marek Janowski ist Chefdirigent.
2003Markus Stenz wird Chefdirigent des Gürzenich-Orchesters. Ab 2004/2005 wird er auch den Posten des Generalmusikdirektors übernehmen; das Orchester ändert seinen Namen in Gürzenich-Orchester Köln

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