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Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg

Opernhäuser insgesamt: 117

 

Theatergeschichte ↓ zur Geschichte des Opernhauses

Anschrift:
Deutschland
Spiegelstr. 20a
D 38820 Halberstadt
Sachsen-Anhalt
Tel.:
Fax:
eMail
Homepage: → www.nordharzer-staedtebundtheater.de
Ticketinfo:Theaterkasse Halberstadt:
Spiegelstr. 20a
38820 Halberstadt
Telefon 03941/6965-65
Telefax 03941/442652

Theaterkasse Quedlinburg
Marschlinger Hof 17/18
06484 Quedlinburg
Telefon 03946/9622-22
Telefax 03946/9622-20
Spielstätten: Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg
Kammerbühne Halberstadt
Nordharzer Städtebundtheater/Halberstadt
Nordharzer Städtebundtheater/Quedlinburg

Geschichte

Halberstadt besaß mit der zum Theater umfunktionierten Klosterkirche von St. Nickolai Unter den Weiden seit 1812 ein festes Theater, in dem bis 1880 regelmäßig wandernde Schauspielertruppen auftraten und das sich auch seitens der Halberstädter Bevölkerung regen Zuspruchs und großer Anteilnahme erfreute. Nach 1880 wurde allerdings das alte Theater immer weniger den Ansprüchen von Publikum und Darsteller gerecht, so daß mit dem Großen Stadtparksaal, dem Elysium oder dem Neuen Stadttheater neue, wenn auch nur provisorische Theatersäle in Halberstadt entstanden. Das erste repräsentative und großzügig angelegte Theater mit 845 Plätzen erhielt die Stadt dann im Jahre 1905. Erbaut wurde es in einer Bauzeit von 18 Monaten in der Königstraße, der heutigen Richard-Wagner-Straße. Die Eröffnung fand am 30. September 1905 mit Lessings Minna von Barnhelm statt. Der Bau, der rund 450.000 Mark gekostet hatte, war von dem Berliner Architekten Bernhard Sehring projektiert und von Halberstädter Handwerkern errichtet worden. Der erste Intendant des neuen Hauses, Friedrich Feldner, war schon im Dezember 1904 vom Magistrat der Stadt für sein neues Amt verpflichtet worden. So konnte er schon lange vor der Eröffnung sein Ensemble zusammenstellen und die Künstler unter Vertrag nehmen. Bei einem Bombenangriff am 8. April 1945 wurde das Gebäude schwer beschädigt und später abgerissen.

Bereits im Juli 1945 fand sich ein fester Kern an Schauspielern zu einer ersten Versammlung zusammen, um einen Neubeginn zu wagen. Ein erstes Domizil erhielten die Schauspieler vorübergehend in der Firma Heine & Co. Am 25. Februar 1947 beschloß die Stadtverordnetenversammlung, das alte Elysium zu einem neuen Theater umzubauen. Mit der architektonischen Gestaltung wurde der Architekt Dipl. Ing. Alfred Ludwig beauftragt. Am 10. April 1948 konnte man das Richtfest feiern – zur gleichen Zeit, als man die Ruine des Stadttheaters in der Richard-Wagner-Straße endgültig beseitigte, obwohl sich der Halberstädter Bauunternehmer Ernst Stein bereit erklärt hatte, das Haus auf eigene Kosten wieder aufzubauen – man hatte abgelehnt. Am 3. September 1949 wurde schließlich das neue Volkstheater mit einem Festakt eröffnet.

1963 wandelte er Intendant Wilhelm Wehner das Halberstädter Theater in eine Musiktheaterbühne um, im gleichen Jahr wurde mit der Bespielung des Bergtheaters Tahle sowie des Goethe-Saals in der Rübeländer Baumannshöhle begonnen. 1972 wurde schließlich die Kammerbühne erbaut und am 27. April 1992 gründete man den Zweckverband Nordharzer Städtebundtheater. Aus dem Volkstheater Halberstadt wurde das Nordharzer Städtebundtheater (Großes Haus und Kammerbühne).

(Quelle: Werner Hartmann, Theater in Halberstadt, hrsg. vom Theater-Förderverein e.V. Halberstadt)

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