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Theater Lübeck

Opernhäuser insgesamt: 117

 

Theatergeschichte ↓ zur Geschichte des Opernhauses

Anschrift:
Deutschland
Beckergrube 16
D 23552 Lübeck
Schleswig-Holstein
Tel.:0451 / 74552 + 76772
Fax:0451 / 70 88-222
eMail → theater@luebeck.de
Homepage: → theater.luebeck.de
Ticketinfo:Öffnungszeiten:
Di.–Fr. 10–18.30 Uhr
Sa. 10–13 Uhr
Spielstätten: Audienzsaal
Buddenbrookshaus
Musik- und Kongresshalle
Schuppen D
Studio

Geschichte

Seit 1752 ist das Theater in der Beckergrube der kulturelle Mittelpunkt der Hansestadt Lübeck. Bereits damals wurde nämlich auf Initiative des Zimmermeisters Hermann Hinrich Schröder im ehemaligen Lüneburger Hof in der Beckergrube ein festes Theaterhaus eingerichtet. Dieses diente zunächst als Spielort für die wandernden Gruppen, die ihrem Publikum meist Komödiantisches boten. Mit dem Aufblühen der Stadt im Laufe der Industrialisierung wurde das Theater von seinen Bürgern jedoch als nicht mehr repräsentativ genug empfunden. Und so beschloß man, nicht zuletzt durch den Einfluß der Eisenbahngesellschaft, den Abriß des alten und den Neubau eines neuen Theaters. Die „Casinogesellschaft“ wurde 1858 mit einer Aufführung des Freischütz eröffnet. Auf dem Spielplan standen neben Komödien und Klassikern vor allem auch die Autoren des „Neuen Deutschland“.

Einer von Kaiser Wilhelm 1905 angeordneten Überprüfung des Sicherheitsstandards aller deutschen Theater konnte die Casinogesellschaft mit ihrem vollständig aus Holz bestehenden Innenraum nicht standhalten. Das Theater mußte geschlossen werden, und nur dank einer privaten Spende des damaligen Senators Emil Possehl wurde ein Neubau möglich. Beauftragt wurde damit der Breslauer Architekt Martin Dülfer. In nur 14monatiger Bauzeit entstand unter dessen Leitung eine der größten, modernsten und zugleich schönsten Jugendstilbühnen Deutschlands, deren feierliche Einweihung 1908 stattfand.

1925 schließlich wurde der ehemalige große Festsaal, der Marmorsaal, zu einer zweiten Spielstätte, den Kammerspielen, umgebaut. Ohne größere Schäden überstand das Theater die Bombenangriffe der Alliierten. Erst in den letzten Kriegsmonaten, im August 1944, als der Befehl erging, alle deutschen Theater zu schließen, hob sich auch in Lübeck der Vorhang nicht mehr und wurde in den Nachkriegsmonaten von den Besatzungstruppen zur „Truppenbetreuung“ genutzt. Bis ins Jahr 1946 wurde den Lübeckern der Zutritt zu ihrem Theater verwehrt.

Aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten blieben in den folgenden Jahren Modernisierungs- und Wartungsmaßnahmen aus. 1992 wurde das Haus aus Sicherheitsgründen für nicht weiter bespielbar erklärt. Die nötig gewordene Generalsanierung konnte zwischen 1994 und 1996 mit einem Aufwand von rund 70 Millionen Mark ausgeführt werden. Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen wurden die Jugendstilverzierungen, die in den 20er Jahren der Schlichtheit der neuen Sachlichkeit weichen mußten, wieder ans Tageslicht befördert. Unter der Leitung der Architekten Chlumsky, Peters und Hildebrand konnten die ursprünglichen prächtigen Jugendstilelemente des Theaterinnenraums wiederhergestellt werden. Der Fortbestand und die Sanierung des Theater Lübeck ist nicht zuletzt der Privatinitiative vieler Lübecker zu danken, die durch Sach- und Geldspenden das Unternehmen gestützt haben. Seit 1998 wird das Haus als GmbH geführt. Es umfaßt drei Bühnen: die Kammerspiele, das Große Haus und die Studiobühne.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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