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Theater Augsburg

Opernhäuser insgesamt: 117

 

Theatergeschichte ↓ zur Geschichte des Opernhauses

Anschrift:
Deutschland
Kasernenstraße 4-6
D 86152 Augsburg
Bayern
Tel.:0821-3244900
Fax:0821-3244521
eMail → theater@augsburg.de
Homepage: → theater1.augsburg.de/
Ticketinfo:
Spielstätten: Freilichtbühne
Freilichtbühne am Roten Tor
Komödie
Kongresshalle
Theater Augsburg

Geschichte

Augsburg kann auf eine lange, bis zu mittelalterlichen Spielen und den Meistersingern zurückreichende Theatertradition blicken. 1877 wurde hier das erste feste Theatergebäude errichtet. Die Pläne entwarfen die beiden Wiener Architekten Hellmer & Fellner. Während des Zweiten Weltkriegs, im Februar 1944, entstanden bei einem Bombenangriff am Augsburger Theater verheerende Schäden. Der Wiederaufbau erfolgte 1956, eine umfassende Erneuerung der Bühnentechnik mit einem Gesamtkostenumfang von insgesamt 42 Millionen Mark wurde 1990/91 durchgeführt. Im vergangenen Jahr schließlich erfolgte die Umbenennung der „Städtischen Bühnen Augsburg“ in Theater Augsburg, das seit der Spielzeit 1999/2000 als Eigenbetrieb geführt wird.

Der Stein der Weisen

Mit dem Stein der Weisen brachte das Theater Augsburg ein ebenso unbekanntes wie kurioses Werk zurück auf die Opernbühne. Unbekannt, weil es nach langer Zeit – genauer seit 1814 – wieder die erste Aufführung des Werkes ist, kurios deshalb, weil es sich beim Stein der Weisen um eine Gemeinschaftsproduktion von vier theater- und vor allem opernerfahrenen Komponisten handelt. W.A. Mozart, Johann Baptist Henneberg, Benedikt Schack, Franz Xaver Gerl und der als Faktotum in die Theatergeschichte eingegangene Emanuel Schickaneder zeichnen für die musikalische Ausarbeitung dieser bemerkenswerten Märchenoper verantwortlich. Bis vor wenigen Jahren war nur bekannt, daß die Oper ein Jahr vor der Uraufführung von Mozarts Zauberflöte im Theater auf der Wieden in Wien zur Uraufführung gelangt war. Nicht bekannt war dagegen, welchen Anteil Mozart an der Entstehung dieser Oper hatte. Dieser Kenntnisstand änderte sich schlagartig, als der an der Northern Iowa University, USA, lehrende Musikologe David Buch im Sommer 1996 eine bislang unbekannte Kopie vom Stein der Weisen entdeckte, die nach 1945 von der Sowjetarmee in die UdSSR verbracht und erst vor kurzem wieder an Deutschland zurückgegeben worden war, und die über einem komischen Katzenduett sowie über weiten Teilen des Finales im zweiten Akt den Vermerk: „Von Mozart“ trägt.

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