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Aktuelle Meldung vom 18.06.2018

Yuri Temirkanov nach Jahrzehnten wieder am Pult der Saatskapelle Dresden

Yuri Temirkanov, Foto: Sasha Gusov

Yuri Temirkanov, Foto: Sasha Gusov

Am Donnerstag, dem 21. Juni begrüßt die Staatskapelle Dresden einen der ganz großen Dirigenten zurück am Pult: Yuri Temirkanov dirigiert im Sonderkonzert am Vorabend der Internationalen Schostakowitsch Tage drei Werke seines russischen Landsmanns: die Festliche Ouvertüre A-Dur op. 96, das Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll op. 35 sowie die Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47.

Die erneute Zusammenarbeit kommt einer Sensation gleich, denn Yuri Temirkanov hatte die Staatskapelle zuletzt im Jahr 1971 geleitet. Damals wurde im Kulturpalast – neben Prokofjews erstem Violinkonzert (mit Viktor Tretjakov) und Ballettszenen aus Romeo und Julia – auch ein Werk von Dmitri Schostakowitsch, seine zehnte Symphonie, aufgeführt.

Bis 1976 war Yuri Temirkanov Chefdirigent der Leningrader Symphoniker, im Anschluss bis 1988 Musikdirektor des Kirov-Theaters St. Petersburg (heute: Mariinsky-Theater). Zeitgleich vollzog sich sein rasanter Aufstieg zu einem der weltweit bedeutendsten Dirigenten. Seit 1988 ist er künstlerischer Leiter und Chefdirigent der St. Petersburger Philharmoniker. Er war Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra, Musikdirektor des Baltimore Symphony Orchestra und des Teatro Regio di Parma sowie Erster Gastdirigent des Bolshoi-Theaters Moskau. Maestro Temirkanov ist Träger des russischen Verdienstordens höchster Stufe. 2015 erhielt er den Titel des Ehrendirigenten des Orchestra e coro dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und einen Preis für sein Lebenswerk vom Teatro La Fenice Venedig. Jährlich richtet er das Winterfestival Arts Square« in St. Petersburg aus, das Künstler von internationalem Renommee versammelt. Im Dezember wird Yuri Temirkanov 80 Jahre alt.

Jan Nast, Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden, sagt über die Rückkehr: Maestro Temirkanov zählt zweifelsohne zu den größten Dirigenten unserer Zeit! Wir sind voller Vorfreude, dass er nach 47 Jahren ans Pult der Staatskapelle zurückkehren und zusammen mit dem diesjährigen Capell-Virtuosen Denis Matsuev Werke von Schostakowitsch in Dresden präsentieren wird. Wir hoffen, dass dieses Comeback ein neuer Anfang für weitere Gastspiele sein wird.«

Das Konzert bildet den Auftakt der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch. Seit Beginn des Festivals ist die Sächsische Staatskapelle und in ganz besonderem Maße die Kammermusik des Orchesters enger Partner der Schostakowitsch Tage in der Sächsischen Schweiz. Dieses Festival ist zugleich das weltweit einzige, das sich den Werken Dmitri Schostakowitschs widmet. Die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch finden vom 22. bis 24. Juni 2018 zum neunten Mal statt.


Empfehlung vom September 2012

CD der Woche am 24.09.2012

G. Enescu

Ondine 1 CD ODE 1196-2

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Dass George Enescus zweiter Sinfonie zu Lebzeiten ihres Schöpfers nur eine einzige Aufführung beschieden war, dürfte in der Natur der kapitalen Sachen begründet sein: Das 1912-14 entstandene und ein Jahr nach dem Abschluß in Bukarest aus der Taufe gehobene Werk muß viele Male gehört werden, bevor [...]

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