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Aktuelle Meldung vom 14.04.2017

Die neue Spielzeit von Staatsorchester und Oper Stuttgart

Für das Staatsorchester Stuttgart wird die Spielzeit 2017/18 eine in zweierlei Hinsicht besondere sein: zum einen ist die kommende Saison die Abschiedsspielzeit von Sylvain Cambreling in seiner Funktion als Generalmusikdirektor, zum anderen feiert das Staatsorchester 425-jähriges Bestehen.

Die drei Konzertreihen – Sinfoniekonzerte, Kammerkonzerte und Liedkonzerte – stehen in der kommenden Saison wieder in engem Zusammenhang zum Opernprogramm, indem sie musikalische Facetten der Neuproduktionen und Wiederaufnahmen beleuchten. Darüber hinaus jedoch wird die Konzertspielzeit 2017/18 im Zeichen des Jubiläums „425 Jahre Staatsorchester Stuttgart“ stehen. Feierlicher Höhepunkt ist das Jubiläumskonzert am 01. Januar 2018 – dem Beginn des Jubiläumsjahres (1593-2018) – mit der Uraufführung eines Auftragswerks von Helmut Lachenmann.

Weitere von der Oper Stuttgart für dieses Jubiläum in Auftrag gegebene Uraufführungen prägen das Konzertprogramm: Im Jubiläumskammerkonzert am 23. Mai 2018 wird die Dritte Kammersymphonie für 19 Spieler von Xaver Paul Thoma, einem Mitglied des Staatsorchesters, uraufgeführt. Staatsopernchormitglied Stephan Storck komponiert für das Kammerkonzert „Hof- und Hauskomponisten“ am 14. März 2018 ein neues Werk für Sopran, Streichquartett, Klarinette und Kontrabassklarinette. Das Orchesterjubiläum zieht sich auch als roter Faden durch die Reihe der sieben Sinfoniekonzerte: Ein jedes ist mit einer Perle aus der Orchestergeschichte bestückt – mit Werken von Komponisten, die für die Geschichte des Klangkörpers bedeutend waren oder dies noch immer sind, mit Werken, die hier ur- oder erstaufgeführt wurden, mit Wiederentdeckungen vergessener Werke sowie der Europäischen Erstaufführung eines Violinkonzerts von Georg Friedrich Haas.

In Sonderveranstaltungen (Orchestertag, Tag der offenen Generalprobe), Begleitveranstaltungen zu den Konzerten („Konzert +“) sowie in einer Jubiläumsbroschüre und einer DVD-Dokumentation „425 Jahre Staatsorchester“ wird die Vielfalt des Orchesters, seine Geschichte und Gegenwart beleuchtet, vertieft und für das Publikum auf vielfältige Weise erlebbar gemacht.

Auch in der kommenden Spielzeit wird der Stuttgarter Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling drei Sinfoniekonzerte dirigieren (3. Sinfoniekonzert, Jubiläumskonzert am 01.01.2018 und 7. Sinfoniekonzert). Hartmut Haenchen eröffnet die Konzertsaison mit Opernmusik Wagners in einer Götterdämmerung-Suite aus eigener Feder sowie mit Mozarts Jupiter-Sinfonie. Bertrand de Billy gibt im 2. Sinfoniekonzert sein Debüt beim Staatsorchester Stuttgart unter anderem mit Berlioz‘ Symphonie fantastique - am Ort und mit dem Orchester ihrer Deutschen Erstaufführung. Alexander Liebreich gibt sein Staatsorchester-Debüt im 4. Sinfoniekonzert mit Beethovens 1. Sinfonie und dem Violinkonzert des lange Zeit in Stuttgart wirkenden Hugo Herrmann. Der ehemalige Stuttgarter Generalmusikdirektor Gabriele Ferro kehrt mit Werken von Zemlinksy, Skrjabin und Tschaikowsky ans Pult des Staatsorchesters zurück. Nachdem er sich dem Stuttgarter Publikum in den beiden vergangenen Spielzeiten mit Verdis Opern Nabucco und Falstaff vorstellte, leitet Daniele Rustioni erstmals ein Konzertprogramm (6. Sinfoniekonzert) mit Werken von Henze, Strauss und Mahler.


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