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Aktuelle Meldung vom 15.03.2017

Berliner Festspiele berufen neue Direktorin des Martin-Gropius-Bau

Bei der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 8. März 2017 unter der Leitung der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters wurde die Entscheidung der Berliner Festspiele, Dr. Stephanie Rosenthal als neue Direktorin des Martin-Gropius-Bau zu berufen, einstimmig bestätigt.

Damit tritt die derzeit noch in London lebende Kuratorin und Kunsthistorikerin die Nachfolge von Prof. Gereon Sievernich an, der das Haus seit 2001 als Direktor geleitet hat. Das Ausstellungshaus der Berliner Festspiele profilierte sich mit einem breiten Spektrum aus zeitgenössischen Künstler*innenpositionen und Themenausstellungen, Archäologie, Kulturgeschichte und Fotografie.

Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele: „Stephanie Rosenthal hat als Chefkuratorin der Hayward Gallery in London die strategische und künstlerische Programmgestaltung auf eindrucksvolle Weise mitgeprägt. Sie ist eine Kuratorin mit internationalem Renommee und Netzwerk, breit interessiert und schaut, wie sie zuletzt bei ihrer Arbeit für die Sydney Biennale bewiesen hat, über den Tellerrand der einzelnen Kunstgattungen hinaus – das alles ist für die Entwicklung der Berliner Festspiele sehr vielversprechend. Kunst und Politik gehören für sie zusammen, genauso auch die mit der Stadt und ein modernes Institutionenverständnis. Sie passt nach Berlin und sie passt zu den Festspielen – wir freuen uns.“

Vor ihrer Arbeit an der Hayward Gallery in London hat Stephanie Rosenthal über zehn Jahre am Haus der Kunst in München gearbeitet, ab 2000 als Kuratorin für Moderne und Zeitgenössische Kunst. Von 2014 bis 2016 hat sie die 20. Biennale in Sydney geleitet. Sie hat große Werkschauen mit Pipilotti Rist, Ana Mendieta oder Lee Bul entwickelt und intensiv auch mit Künstler*innen gearbeitet, die dem performativen Bereich entstammen oder nahestehen, wie Paul McCarthy, Allan Kaprow oder Christoph Schlingensief. Sie ist als gute Leiterin und geschickte Verhandlerin bekannt, als jemand, der aufmerksam zuhört und leidenschaftlich für die Sache der Kunst arbeitet.

Stephanie Rosenthal: „Ich empfinde es als eine große Freude und Auszeichnung, die Leitung des Martin-Gropius-Bau zu übernehmen. Eine Institution mit einzigartiger Geschichte, die mit ihrer prominenten Lage direkt an der früheren Berliner Mauer dazu prädestiniert ist, wesentliche Themen unserer Zeit durch aktuelle sowie historische Künstler*innenpositionen aufzugreifen und zu reflektieren. In den vergangenen Jahren habe ich gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern wie Pipilotti Rist, Dayanita Singh, Lee Bul und Allan Kaprow neue Ausstellungsformate entwickelt, die zum Dialog einladen, die inspirieren, verführen und herausfordern. Diese Suche möchte ich ab 2018 in Berlin fortsetzen und zusammen mit meinem Team für Publikum und Künstler*innen einen integrativen Ort schaffen, der Lust auf Entdeckungen macht.“

Thomas Oberender bedankt sich anlässlich der Berufung von Stephanie Rosenthal bei dem längjährigen Leiter des Martin-Gropius-Bau Prof. Gereon Sievernich: „Äußerst populäre Ausstellungen wie Olafur Eliasson, Ai WeiWei und sehr spezifische Ausstellungen einer „Archäologie der Moderne“ von den russischen Konstruktivisten bis Hans Richter oder Friedrich Kiesler gaben dem Haus unter der Leitung von Gereon Sievernich ein spannendes Gepräge.“

Ein weiterer Dank geht auch an die von den Berliner Festspielen einberufene Findungskommission, der u.a. Marion Ackermann, Rein Wolfs und Thomas Köhler angehörten.

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A. Möhlich-Zebhauser, Simon Rattle (Mitte), Philipp Himmelmann, Foto: Festspielhaus Baden-Baden
A. Möhlich-Zebhauser, Simon Rattle (Mitte), Philipp Himmelmann, Foto: Festspielhaus Baden-Baden

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