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Aktuelle Meldung vom 14.03.2017

Zum Abschluss des 25. Kurt Weill Fests „Luther, Weill & Mendelssohn“

Intensive 17 Tage, in denen sich 436 Künstler aus aller Welt in 58 Veranstaltungen an 26 verschiedenen Spielstätten in Dessau-Roßlau, Magdeburg, Halle (Saale), Lutherstadt Wittenberg und Wörlitz auf eine Klangreise zu den Themen der Reformation, der Aufklärung und der Klassischen Moderne begeben haben, liegen hinter dem Festspielpublikum. Die Protagonisten dieser Reise waren Martin Luther, Moses Mendelssohn und Kurt Weill.

Mit den Gästen des umfangreichen Rahmenprogramms, welches unter anderem die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon - ,Entartete Musik´ im NS-Staat“ beinhaltete, hatte das Kurt Weill Fest knapp 18.000 Besucher, damit konnte sich das Kurt Weill Fest auf einem sehr hohem Niveau stabilisieren und an das Rekordjahr 2016 (mit 12% Wachstum) anknüpfen.

Thomas Markworth, Präsident der Kurt-Weill-Gesellschaft e.V., unterstreicht: „Gute Musik ist zwingend für ein Kurt Weill Fest. Wichtig zugleich ist die in dem Programm pulsierende Botschaft, dass dieses Fest auf einer besonderen Scholle stattfindet. Auf ihr hat seit jeher der Appell an die Vernunft und das logische Denken eine Heimat. Dieses aufzuzeigen, ist dem 25. Kurt Weill Fest gelungen und ein besonderer Verdienst. Die Forderung nach Freiheit und Toleranz ist hier zu Hause!“

Die Entwicklung, die das Kurt Weill Fest in seiner 25. Ausgabe vollzog, äußert sich nicht allein in Zahlen. Vielmehr wurde sie in der Vielfalt der Musik, die in diesem Jahr in und um Dessau erklang, für jedermann erlebbar. Auf den großen und kleinen Bühnen des Festivals bescherten die Künstler - unter ihnen Größen wie Ulrich Tukur, Julia Hülsmann und Fabian Busch sowie weitere etablierte Stars, aber auch Newcomer wie Aurelia Shimkus - unvergessliche, magische Momente.

Das älteste Rundfunkorchester Deutschlands, das MDR Sinfonieorchester – gegründet inmitten der pulsierenden Zeit der Weimarer Republik - war der ideale Partner für das Musikfest der Klassischen Moderne. Mit seinen drei Konzerten hat das Orchester einen geradezu idealen Leitfaden durch das Programm des 25. Kurt Weill Fest gesponnen. Mit Die sieben Todsünden, Die Verheißung und Braver Soldat Johnny sowie dem Chorprogramm „Reformation & Revolution“ des MDR Rundfunkchores (Höhepunkt) waren die Klangkörper des Mitteldeutschen Rundfunks an allen drei Wochenenden des Festes präsent und wurden vom Publikum gefeiert.

Das Festival engagierte sich mit dem „Podium Junger Künstler“ erneut in der Nachwuchsförderung. Präsentiert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, wurden beispielsweise Konzerte mit dem BuJazzO, der Internationalen Ensemble Modern Akademie, Studenten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und weiteren jungen Solisten geboten. Die Konzerte mit Nils Landgren und dem Junior Jazz Orchestra Dessau sowie der Uni BigBand Halle begeisterten das Publikum im Steintor-Varieté Halle und dem DB-Werk Dessau.

Das 26. Kurt Weill Fest findet vom 22. Februar bis 11. März 2018 statt und steht unter dem Motto „Weill auf die Bühne!“. Zu dem Eröffnungskonzert mit der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Markus L. Frank werden die Gewinner der Lotte Lenya Competition eingeladen.

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Sir Simon Rattle drigiert erstmals "Tosca" bei den Osterfestspielen Baden-Baden

A. Möhlich-Zebhauser, Simon Rattle (Mitte), Philipp Himmelmann, Foto: Festspielhaus Baden-Baden
A. Möhlich-Zebhauser, Simon Rattle (Mitte), Philipp Himmelmann, Foto: Festspielhaus Baden-Baden

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